Die vor vier Jahren vom Landesarchiv Baden-Württemberg ins Leben gerufene Podcastreihe „Sprechende Akten“ geht in die nächste Runde. Auch die zweite Staffel widmet sich in fünf Episoden den unterschiedlichen Schicksalen von NS-Verfolgten, die nach Kriegsende den mühevollen Weg beschritten, „Wiedergutmachung“ beim Deutschen Staat für ihr erlittenes Leid zu beantragen. Die erste Episode der zweiten Staffel wurde am Freitag, 27. Februar 2026, veröffentlicht. Gefördert wird der Podcast vom Bundesministerium der Finanzen. Umgesetzt von der Berliner Agentur We Are Producers. Stories in Audio in Zusammenarbeit mit POOL ARTISTS.
Angehörige eines Attentäters, die nach Sippenhaft kaum mehr auf die Beine kommen; eine Jüdin, die mehrere Konzentrationslager überlebt und ihr Leben lang unter den Folgen leidet; ein Damenimitator, dessen Lebenswandel nicht zur Ideologie der Nationalsozialisten passt; drei Geschwister, die nach der Verfolgung mit dem Nachkriegsdeutschland abrechnen; und ein junger Kommunist im Untergrund, der den Kampf gegen den Faschismus niemals aufgibt.