Abdurrahim Özüdoğru (49) wurde 2001 in Nürnberg in seiner Änderungsschneiderei vom NSU erschossen. Er war das zweite von zehn Opfern der NSU-Mordserie. Der rassistische Hintergrund der Tat und ihr Zusammenhang mit der Serie wurden erst mit der Selbstenttarnung des NSU im Jahr 2011 eindeutig. Zuvor konzentrierten sich die Ermittlungen fast ausschließlich auf vermeintliche Spuren im kriminellen Milieu. (Vgl. DIE ZEIT, 7.7.2025)
Zum NSU-Komplex im Themenportal Rechte Gewalt siehe außerdem die Dossiers zu den Morden an Mehmet Turgut und Michèle Kiesewetter.
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Weiterführende, externe Informationen
- Deutscher Bundestag: Drucksache 17/14600, 17. Wahlperiode, Beschlussempfehlung und Bericht des 2. Untersuchungsausschusses nach Artikel 44 des Grundgesetzes, 22.8.2013, als PDF (zuletzt abgerufen am: 25.4.2026).
- Kleffner, Heike; Johannes Grunert; Toralf Staud; Martín Steinhagen: Todesopfer rechter Gewalt: Wieso fehlen 86 Tote in den Zahlen?, Die Zeit, 7.7.2025 (zuletzt abgerufen am: 25.4.2026).
- Schattenwurf: Abdurrahim Özüdoğru (zuletzt abgerufen am: 25.4.2026).
- Amadeu Antonio Stiftung: Abdurrahim Özüdoğru (zuletzt abgerufen am: 25.4.2026).
- Mair, Birgit: Abdurrahim Özüdoğru, Offener Prozess, als PDF (zuletzt abgerufen am: 25.4.2026).
- Billstein, Thomas: Kein Vergessen, Todesopfer rechter Gewalt in Deutschland nach 1945, Münster 2020, S. 217.