Mehmet Kubaşık (39) wurde 2006 in Dortmund in seinem Kiosk vom NSU erschossen. Er war das achte von zehn Opfern der NSU-Mordserie. Der rassistische Hintergrund der Tat und ihr Zusammenhang mit der Serie wurden erst mit der Selbstenttarnung des NSU im Jahr 2011 eindeutig. Zuvor richteten die Ermittlungen den Verdacht fälschlich auf ein vermeintliches Drogenmilieu; seine Witwe und die drei Kinder wurden dadurch über Jahre stigmatisiert. (Vgl. DIE ZEIT, 7.7.2025)
Zum NSU-Komplex im Themenportal Rechte Gewalt siehe außerdem die Dossiers zu den Morden an Mehmet Turgut und Michèle Kiesewetter.
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Weiterführende, externe Informationen
- Bündnis Tag der Solidarität – Kein Schlussstrich Dortmund: Sein Leben, unsere Erinnerung. Gegen das Vergessen. Erinnern an Mehmet Kubaşık, 2026, als PDF (zuletzt abgerufen am: 12.5.2026).
- Deutscher Bundestag: Drucksache 17/14600, 17. Wahlperiode, Beschlussempfehlung und Bericht des 2. Untersuchungsausschusses nach Artikel 44 des Grundgesetzes, 22.8.2013, als PDF (zuletzt abgerufen am: 25.4.2026).
- Sundermann, Tom: NSU-Prozess: Der Albtraum nach dem Mord, DIE ZEIT, 5.11.2013 (zuletzt abgerufen am: 25.4.2026).
- Amadeu Antonio Stiftung: Mehmet Kubaşık (zuletzt abgerufen am: 25.4.2026).
- Mair, Birgit: Mehmet Kubaşık, Offener Prozess, als PDF (zuletzt abgerufen am: 25.4.2026).
- Schattenwurf: Mehmet Kubaşık (zuletzt abgerufen am: 25.4.2026).
- Schattenwurf: Mehmet Kubaşık, Elif Kubaşık, Ehefrau Mehmet Kubaşıks, erzählt, als PDF (zuletzt abgerufen am: 25.4.2026).
- Kleffner, Heike; Johannes Grunert; Toralf Staud; Martín Steinhagen: Todesopfer rechter Gewalt: Wieso fehlen 86 Tote in den Zahlen?, Die Zeit, 7.7.2025 (zuletzt abgerufen am: 25.4.2026).
- Billstein, Thomas: Kein Vergessen, Todesopfer rechter Gewalt in Deutschland nach 1945, Münster 2020, S. 263f.