Theodoros Boulgarides (41) wurde 2005 in seinem Geschäft in München-Westend vom NSU erschossen. Er war das siebte von zehn Opfern der NSU-Mordserie. Erst mit der Selbstenttarnung des NSU im Jahr 2011 wurde der rassistische Hintergrund der Tat eindeutig. Bis dahin verdächtigten die Ermittlungen ausschließlich das nahe Umfeld des Familienvaters. (Vgl. DIE ZEIT, 7.7.2025)
Zum NSU-Komplex im Themenportal Rechte Gewalt siehe außerdem die Dossiers zu den Morden an Mehmet Turgut und Michèle Kiesewetter.
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Weiterführende, externe Informationen
- Deutscher Bundestag: Drucksache 17/14600, 17. Wahlperiode, Beschlussempfehlung und Bericht des 2. Untersuchungsausschusses nach Artikel 44 des Grundgesetzes, 22.8.2013, als PDF (zuletzt abgerufen am: 26.4.2026).
- Kleffner, Heike; Johannes Grunert; Toralf Staud; Martín Steinhagen: Todesopfer rechter Gewalt: Wieso fehlen 86 Tote in den Zahlen?, DIE ZEIT, 7.7.2025 (zuletzt abgerufen am: 26.4.2026).
- Mair: Birgit: Theodoros Boulgarides, Offener Prozess, als PDF (zuletzt abgerufen am: 25.04.2026).
- Amadeu Antonio Stiftung: Theodoros Boulgarides (zuletzt abgerufen am: 26.4.2026).
- Schattenwurf: Theodoros Boulgarides (zuletzt abgerufen am: 26.4.2026).
- Billstein, Thomas: Kein Vergessen, Todesopfer rechter Gewalt in Deutschland nach 1945, Münster 2020, S. 259f.