Bomben auf Berlin - Leben zwischen Angst und Hoffnung
Show full title
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 20/005 23 R140040/101
J 25_G221_135
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 20/005 23 J 25 Sammlung Knilli: Ton- und Filmdokumente
J 25 Sammlung Knilli: Ton- und Filmdokumente >> Filmdokumente >> Dokumentarfilme
4. Februar 1993
Enthält:
Buch und Regie: Irmgard von zur Mühlen
Schnitt: Petra Heymann
Musikalische Bearbeitung: Wolfgang de Gelmini
Sprecher: Norbert Langer, Uta Hallant, Lieselotte Rau, Mona Seefried
Mischung: Reiner Lorenz
Gesamtleitung: Bengt von zur Mühlen
Erscheinungsjahr: 1983
Inhalt:
Der Film stellt bekannte Aufnahmen aus Wochenschauen privaten Aufnahmen gegenüber, die von der Bombardierung Berlins im November 1944 berichten. Er ist eine Zusammenstellung der Produktionen ungenannter, unbekannter oder vergessener Kameraleute, die zwar teils im Staatsauftrag, teils aber auch auf eigene Faust gefilmt haben. Viele Beiträge wurden damals von Goebbels als zu schlimm und dem Widerstandswillen der Bevölkerung abträglich eingestuft und rund 40 Jahre in Moskauer Archiven verschlossen gehalten. Der Kriegsalltag wird beschrieben als Leben zwischen Entsetzen und Überlebenswillen, zwischen Grauen und Zukunftsplänen, zwischen Angst und Unterhaltung. Tagebucheinträge und Briefe werden verlesen und verstärken die gezeigten Bilder.
Shotlist:
Luftschutzwarte mit Gasmasken, Verdunklung, Einrichten eines Luftschutzraumes (Eingeblendete Ausschnitte aus englischer Wochenschau Flieger und Bombenabwurf), Abwehrring um Berlin, erste Bombenangriffe, Tote und Verschüttete - Erläuterung der Baupläne der Nazis für den Wiederaufbau einer neuen Reichshauptstadt - Baupläne für eine neue Reichskanzlei mit großen Hallen - ausländische Gäste bei Hitler (teils Originalton), Ciano und Molotow bei Hitler, Hiller Girls im Wintergarten, Ausstellung "Frau und Mutter" in der Deutschlandhalle - Premiere des Films "Mutterliebe" -
Empfang der Darsteller im Schiller-Theater - Jannings erhält Ehrung für "Ohm Krüger". Ausschnitt "Wunschkonzert". Furtwängler dirigiert die "Meistersinger". - Sondermeldung im Haus des Rundfunks: Goebbels verliest Hitler-Proklamation - Kriegserklärung an die UdSSR - Frauen übernehmen Männerarbeiten - Winterhilfswerk: Spenden für die Ostfront - Sonderzuteilungen für die Bevölkerung, die jüdische Bevölkerung wird davon ausgeschlossen - Gasgeneratoren in Lastwagen - Kinderlandverschickung -
Judenverfolgung: Sammellager, Transporte nach Polen, Leben in der Illegalität. Magda Goebbels und ihre 5 Kinder. Goebbels als Propagandaminister. Ein Sonntag im Sommer 1942: Ausflüge an den Wannsee. Fliegeralarm: Bombenangriffe - Heldengedenktag 1943, 6 Wochen nach Stalingrad - Spuren des Krieges: 700 000 werden evakuiert, Denkmäler werden eingemauert, Gemüseanbau auf öffentlichen Grünflächen. Schlacht um Berlin bis Ende März 1944. Das brennende Berlin - Ausgebombte - Bergungsarbeiten - 6166 Tote - zerstörte Straßen, der zerstörte Zoo, die zerstörte Hedwigskirche - Originalwochenschauton: Hilfe der NSV, Sondervorstellung für Bombengeschädigte, Sauerbruch hält Kolleg. Versteckt gedrehte Aufnahmen zeigen die Wirklichkeit des Alltags. Aufräumarbeiten, das zerstörte Schiller-Theater, George spricht über das Modell zum Wiederaufbau des Theaters. Weihnachten und Silvester 1944. Hitler-Geburtstag mit Originalton der Goebbels-Rede. Widerstand und Volksgerichtshof, Todesurteile in Plötzensee - 4900 zum Tode Verurteilte. Totaler Krieg. Ab 1.9.1944 Schließung von Oper und Theater - Frauen im Kriegsdienst - Panzerfäuste für den Volkssturm - Flakhelfer werden von Hitler ausgezeichnet. Heldengedenktag 1944. Spinnstoffsammlung. 1. Februar 1945 wird Berlin zur Festung erklärt - Endkampf um Berlin. Am 24. April 1945 trifft die Sowjetische Armee in Berlin ein. Sowjetische Kameraaufnahmen von der Endphase des Krieges. Bilder des toten und halbverbrannten Goebbels, Ende für Hitler, Gefangenschaft für die Überlebenden doch das Leben geht weiter - ein Neubeginn. Churchill verkündet das Ende des Krieges.
(filmarchives-online.eu)
Buch und Regie: Irmgard von zur Mühlen
Schnitt: Petra Heymann
Musikalische Bearbeitung: Wolfgang de Gelmini
Sprecher: Norbert Langer, Uta Hallant, Lieselotte Rau, Mona Seefried
Mischung: Reiner Lorenz
Gesamtleitung: Bengt von zur Mühlen
Erscheinungsjahr: 1983
Inhalt:
Der Film stellt bekannte Aufnahmen aus Wochenschauen privaten Aufnahmen gegenüber, die von der Bombardierung Berlins im November 1944 berichten. Er ist eine Zusammenstellung der Produktionen ungenannter, unbekannter oder vergessener Kameraleute, die zwar teils im Staatsauftrag, teils aber auch auf eigene Faust gefilmt haben. Viele Beiträge wurden damals von Goebbels als zu schlimm und dem Widerstandswillen der Bevölkerung abträglich eingestuft und rund 40 Jahre in Moskauer Archiven verschlossen gehalten. Der Kriegsalltag wird beschrieben als Leben zwischen Entsetzen und Überlebenswillen, zwischen Grauen und Zukunftsplänen, zwischen Angst und Unterhaltung. Tagebucheinträge und Briefe werden verlesen und verstärken die gezeigten Bilder.
Shotlist:
Luftschutzwarte mit Gasmasken, Verdunklung, Einrichten eines Luftschutzraumes (Eingeblendete Ausschnitte aus englischer Wochenschau Flieger und Bombenabwurf), Abwehrring um Berlin, erste Bombenangriffe, Tote und Verschüttete - Erläuterung der Baupläne der Nazis für den Wiederaufbau einer neuen Reichshauptstadt - Baupläne für eine neue Reichskanzlei mit großen Hallen - ausländische Gäste bei Hitler (teils Originalton), Ciano und Molotow bei Hitler, Hiller Girls im Wintergarten, Ausstellung "Frau und Mutter" in der Deutschlandhalle - Premiere des Films "Mutterliebe" -
Empfang der Darsteller im Schiller-Theater - Jannings erhält Ehrung für "Ohm Krüger". Ausschnitt "Wunschkonzert". Furtwängler dirigiert die "Meistersinger". - Sondermeldung im Haus des Rundfunks: Goebbels verliest Hitler-Proklamation - Kriegserklärung an die UdSSR - Frauen übernehmen Männerarbeiten - Winterhilfswerk: Spenden für die Ostfront - Sonderzuteilungen für die Bevölkerung, die jüdische Bevölkerung wird davon ausgeschlossen - Gasgeneratoren in Lastwagen - Kinderlandverschickung -
Judenverfolgung: Sammellager, Transporte nach Polen, Leben in der Illegalität. Magda Goebbels und ihre 5 Kinder. Goebbels als Propagandaminister. Ein Sonntag im Sommer 1942: Ausflüge an den Wannsee. Fliegeralarm: Bombenangriffe - Heldengedenktag 1943, 6 Wochen nach Stalingrad - Spuren des Krieges: 700 000 werden evakuiert, Denkmäler werden eingemauert, Gemüseanbau auf öffentlichen Grünflächen. Schlacht um Berlin bis Ende März 1944. Das brennende Berlin - Ausgebombte - Bergungsarbeiten - 6166 Tote - zerstörte Straßen, der zerstörte Zoo, die zerstörte Hedwigskirche - Originalwochenschauton: Hilfe der NSV, Sondervorstellung für Bombengeschädigte, Sauerbruch hält Kolleg. Versteckt gedrehte Aufnahmen zeigen die Wirklichkeit des Alltags. Aufräumarbeiten, das zerstörte Schiller-Theater, George spricht über das Modell zum Wiederaufbau des Theaters. Weihnachten und Silvester 1944. Hitler-Geburtstag mit Originalton der Goebbels-Rede. Widerstand und Volksgerichtshof, Todesurteile in Plötzensee - 4900 zum Tode Verurteilte. Totaler Krieg. Ab 1.9.1944 Schließung von Oper und Theater - Frauen im Kriegsdienst - Panzerfäuste für den Volkssturm - Flakhelfer werden von Hitler ausgezeichnet. Heldengedenktag 1944. Spinnstoffsammlung. 1. Februar 1945 wird Berlin zur Festung erklärt - Endkampf um Berlin. Am 24. April 1945 trifft die Sowjetische Armee in Berlin ein. Sowjetische Kameraaufnahmen von der Endphase des Krieges. Bilder des toten und halbverbrannten Goebbels, Ende für Hitler, Gefangenschaft für die Überlebenden doch das Leben geht weiter - ein Neubeginn. Churchill verkündet das Ende des Krieges.
(filmarchives-online.eu)
1'11
Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Sammlung Knilli
Rau, Lieselotte; Schauspielerin, Sprecherin, 1929-
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 3:19 PM CET
Hierarchy
Hierarchy detail view
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)
- Audiovisuelles Archiv (Archival tectonics)
- Film- und Tondokumente aus den Staatsarchiven (Archival tectonics)
- Ablieferungen des Hauptstaatsarchivs Stuttgart (Archival tectonics)
- J 25 Sammlung Knilli: Ton- und Filmdokumente (Archival holding)
- Filmdokumente (Classification)
- Dokumentarfilme (Classification)