Johan Philips [von Gebsattel], Bischof von Bamberg, belehnt Georg von Kindtsberg zum Wernstein [Wernstein/Kulmbach] mit den Mannlehen des Bischofs + Neythart [von Thüngen], nämlich mit einem Burggut zu Burgkhunstadt [Burgkunstadt/Lichtenfels] und einer Hufe zu Wunckhendorf [Wunkendorf/Lichtenfels], fünf Tagwerk Wiesen an der "Mittlern Au im Winckel" bei Culmbach [Kulmbach], mit Zehnten zu Battenfeldt [Partenfeld/Kulmbach], Nidern Zetwiz [Unterzettlitz/Kulmbach], Oberndorf [Oberndorf/Kulmbach], Katschenreuth [Katschenreuth/Kulmbach], 50 Äcker "uff der Hitzman" [Hitzmain/Kulmbach] bei Windischen Haug [Windischenhaig/Kulmbach], einer Wiese "im Huetwaidt" [Hutweide/Kulmbach], "in dem Wilden[pach] und an Erlach", ferner 20 Äckern "vor dem Erlach bei Maine[kh]" [Maineck/Kulmbach], Grundstücken und zwei Höfen zu Walttersberg [n. ident.], dann mit dem Ansitz zu Nidernlangenstadt [Unterlangenstadt/Kronach] mit allen Grundstücken und einem Weingarten, mit einem Acker auf den Thiergartten zu Burgkunstatt und einem Acker zu Theisau [Theisau/Lichtenfels], dann mit Höfen des Thomas Lorenz, Endres Schueber, Wilhelm Plezler, Pfarrer zu Zeyern [Zeyern/Kronach], der Witwe des Heinz Wagner und des Schneiders Hanns Richter zu Obern Rodach [Oberrodach/Kronach], zwei Mühlen des Fritz Schirmer und Nickel Mullner und dem von Friderich Heinrich von Wallenfels erkauften Fischwasser an der Rodach [Rodach/Fluss]. Bamberg sambstags den achtundzweintzigsten Augusti funfzehenhundert und in dem neunundneuntzigsten jhar.

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Staatsarchiv Bamberg
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