Interview mit Luise Walter, mit einer Frau und mit einem Ehepaar über den Film "Jud Süß"
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 20/005 23 A130065/115
J 25_G002_033
CA 139
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 20/005 23 J 25 Sammlung Knilli: Ton- und Filmdokumente
J 25 Sammlung Knilli: Ton- und Filmdokumente >> Tondokumente >> Tondokumente zum Film "Jud Süß"
Enthält:
0:00:00 - 0:41:31
Interview von Friedrich Knilli, Professor für Allgemeine Literaturwissenschaft an der TU Berlin, mit Luise Walter über:
Ihren Urlaub in der Nähe der Burg Sternberg bei Lüdenhausen, wo Veit Harlan wohnte.
1901 in Schlesien geboren. Vater Handwerksmeister. Berufliche Laufbahn: Buchhalterin. Bis heute Mitglied in der Gewerkschaft und Buchgemeinschaft. Während der Zeit des Nationalsozialismus Tätigkeit bei der Deutschen Arbeitsfront (Fachamt für freie Berufe). Seit 1930 Mitglied in der SPD. Bekanntschaft mit Louise Schroeder, Paul Löbe und jüdischer Schulfreundin Margot Becker. Film "Jud Süß".
0:41:31 - 1:20:20
Interview von Friedrich Knilli, Professor für Allgemeine Literaturwissenschaft an der TU Berlin, mit einer Frau aus Berlin (Jahrgang 1911) über:
Film "Jud Süß" und den Roman von Lion Feuchtwanger. "Der Film hat mir sehr gut gefallen". Schauspieler: Ferdinand Marian, Kristina Söderbaum. Kein Kontakt zu Juden. Keine Parteigenossin. Sekretärin bei der Deutschen Arbeitsfront und beim Generalgouvernement. Hat Judentransporte gesehen. Tätigkeit in den großen Städten Krakau, Lemberg, Warschau. Gegen die Aufführung des Films "Jud Süß". Reise nach Kiriat Bialik/ Israel, Partnerstadt von Berlin-Zehlendorf. Berufliche Tätigkeiten nach 1945.
1:20:20 - 1:33:55
Interview von Friedrich Knilli, Professor für Allgemeine Literaturwissenschaft an der TU Berlin, mit einem Ehepaar aus Berlin (Frau: Jahrgang 1922) über:
Film "Jud Süß". Schauspieler: Ferdinand Marian. Aufführverbot des Films. Buch von Lion Feuchtwanger. Lehre als Kaufmann bei einem jüdischen Textilhändler.
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Interview von Friedrich Knilli, Professor für Allgemeine Literaturwissenschaft an der TU Berlin, mit Luise Walter über:
Ihren Urlaub in der Nähe der Burg Sternberg bei Lüdenhausen, wo Veit Harlan wohnte.
1901 in Schlesien geboren. Vater Handwerksmeister. Berufliche Laufbahn: Buchhalterin. Bis heute Mitglied in der Gewerkschaft und Buchgemeinschaft. Während der Zeit des Nationalsozialismus Tätigkeit bei der Deutschen Arbeitsfront (Fachamt für freie Berufe). Seit 1930 Mitglied in der SPD. Bekanntschaft mit Louise Schroeder, Paul Löbe und jüdischer Schulfreundin Margot Becker. Film "Jud Süß".
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Interview von Friedrich Knilli, Professor für Allgemeine Literaturwissenschaft an der TU Berlin, mit einer Frau aus Berlin (Jahrgang 1911) über:
Film "Jud Süß" und den Roman von Lion Feuchtwanger. "Der Film hat mir sehr gut gefallen". Schauspieler: Ferdinand Marian, Kristina Söderbaum. Kein Kontakt zu Juden. Keine Parteigenossin. Sekretärin bei der Deutschen Arbeitsfront und beim Generalgouvernement. Hat Judentransporte gesehen. Tätigkeit in den großen Städten Krakau, Lemberg, Warschau. Gegen die Aufführung des Films "Jud Süß". Reise nach Kiriat Bialik/ Israel, Partnerstadt von Berlin-Zehlendorf. Berufliche Tätigkeiten nach 1945.
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Interview von Friedrich Knilli, Professor für Allgemeine Literaturwissenschaft an der TU Berlin, mit einem Ehepaar aus Berlin (Frau: Jahrgang 1922) über:
Film "Jud Süß". Schauspieler: Ferdinand Marian. Aufführverbot des Films. Buch von Lion Feuchtwanger. Lehre als Kaufmann bei einem jüdischen Textilhändler.
1'33
Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Sammlung Knilli
Bild-/Tonträger: Kopie von Kompaktkassette
Bild-/Tonträger: Kopie von Kompaktkassette
Walter, Luise; Rentnerin, 1901-
Film; Jud Süß
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:22 MEZ
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