Dietrich [Schenk von Erbach], Erzbischof von Mainz, Erzkanzler des heiligen römischen Reichs in deutschen Landen, bekundet für sich, seine Nachfol...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1451-1460
1456 März 12
Ausfertigung, Pergament, mit Pergamentstreifen angehängtes Siegel (beschädigt)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: ... der geben ist zu Aschaffemberg an sant Gregorien tag anno Domini millesimoquadringentesimoquinquagesimosexto
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Dietrich [Schenk von Erbach], Erzbischof von Mainz, Erzkanzler des heiligen römischen Reichs in deutschen Landen, bekundet für sich, seine Nachfolger und das Kapitel von Mainz, dass Reinhard [von Weilnau], Abt von Fulda, und der Konvent von Fulda ihm 302,5 Gulden als Zins für eine Pfandsumme schuldete, für die die Städte Fulda und Hünfeld sowie Burg, Stadt und Amt Rockenstuhl und Geisa verpfändet sind. [151 Gulden und drei Turnosen] sind an Johannes Baptist [Juni 24], die andere Hälfte an Weihnachten [Dezember 25] fällig. Erzbischof und Abt haben sich über die seit einigen Jahren ausstehenden Zahlungen geeinigt, worauf der Abt dem Erzbischof eine nicht genannte Summe gezahlt hat. Der Erzbischof verzichtet auf weitere Forderungen wegen der ausstehenden Zahlungen. Siegelankündigung. Ausstellungsort: Aschaffenburg. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite; Siegel: Avers)
Vermerke (Urkunde): Siegler: Dietrich Schenk von Erbach, Erzbischof von Mainz
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: StaM, Kopiare Fulda: K 435, f. 283r
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Dietrich [Schenk von Erbach], Erzbischof von Mainz, Erzkanzler des heiligen römischen Reichs in deutschen Landen, bekundet für sich, seine Nachfolger und das Kapitel von Mainz, dass Reinhard [von Weilnau], Abt von Fulda, und der Konvent von Fulda ihm 302,5 Gulden als Zins für eine Pfandsumme schuldete, für die die Städte Fulda und Hünfeld sowie Burg, Stadt und Amt Rockenstuhl und Geisa verpfändet sind. [151 Gulden und drei Turnosen] sind an Johannes Baptist [Juni 24], die andere Hälfte an Weihnachten [Dezember 25] fällig. Erzbischof und Abt haben sich über die seit einigen Jahren ausstehenden Zahlungen geeinigt, worauf der Abt dem Erzbischof eine nicht genannte Summe gezahlt hat. Der Erzbischof verzichtet auf weitere Forderungen wegen der ausstehenden Zahlungen. Siegelankündigung. Ausstellungsort: Aschaffenburg. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite; Siegel: Avers)
Vermerke (Urkunde): Siegler: Dietrich Schenk von Erbach, Erzbischof von Mainz
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: StaM, Kopiare Fulda: K 435, f. 283r
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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- Reichsabteiliches / Stiftisches Archiv: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] (Bestand)
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