Musikunterricht (Prüfungsordnung für Musiklehrerprüfungen, Musikschulen, Musikseminare)
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PrAdK 1190
PrAdK Preußische Akademie der Künste
Preußische Akademie der Künste >> 13. Unterricht >> 13.12. Prüfungen junger Musiker und Musikerinnen
1941 - 1942
Enthält: Stellungnahme des Reichsverbandes für Volksmusik zu dem Entwurf eines Erlasses über die reichseinheitliche Ordnung des Musikerziehungswesens sowie Denkschrift zu einer geplanten Reichsschule für Volksmusikdirigenten vom Apr. 1941 (Bl. 167-185). Gutachten von Stein zur Neuordnung des Kärntner Grenzlandkonservatoriums in Klagenfurt (Bl. 112-115). Kultusminister und Senat über Prüfungsordnung zur Erteilung von Unterricht auf Zupfinstrumenten vom Sept./Okt. 1941 (Bl. 102-106). Landgerichtsrat von Rantzau und Prof. H. Martens über Aufbau und Gliederung einer Musikschule für Jugend und Volk (Bl. 89-101), Bericht und Zeitungsartikel von Fritz Meyer über die Städt. Musikschule für Jugend und Volk in Hamm (Bl. 72-83), Briefe Paul Friedrich Scherbers sowie Satzung und Schulordnung der Frankfurter Jugendmusikschule (Bl. 56-71), Bericht über eine Sitzung der Sachverständigen-Kommission der Abteilung für Musik zur Beratung über Aufbau und Gliederung einer Musikschule für Jugend und Volk (Bl. 51-55), Entwürfe des Lehrplans durch die Akademie vom Dez. 1941 (Bl. 1-50). Enth. u.a.: Festschrift zur 10.000 Hörstunde der Arbeitsgemeinschaft für Hör-Erziehung in Wien, mit Richtlinien und Programm der Hörfolgen (Bl. 116-165); Erich Marckhl, "Die Hörerziehungsarbeit an den Schulen in Wien", Sonderdruck aus Heft 3, Jg. 7 der "Völkischen Musikerziehung", Leipzig (Bl. 117f.). Protokolle der Sitzungen des Senats der Abteilung Musik: 6. Okt. 1941: Besprechung der Konzertprogramme; Gutachten über den Sänger Hjalmar Arlberg; Berufung des Kapellmeister Dr. Bosch in den Prüfungsausschuss für die Privatmusiklehrerprüfungen in Kiel und Lübeck 1941, 1942; Gutachten über den Musiker Johann Grabow; Unterstützung von Paul Krause; Begutachtung der Ergebnisse der Privatmusiklehrerprüfungen; Gutachten über den Musikwissenschaftler Herbert Biehle; Beratung der Prüfungsordnung zur Erteilung von Unterricht auf Zupfinstrumenten (Bl. 108-111). 18. Dez. 1941: Besprechung der Konzertprogramme; Vorschlag von v. Keussler zur Vergabe eines Stipendiums aus der Reichertschen Milden Stiftung an seinen Meisterschüler Gerhard Kröger; Bericht über "Aufbau und Gliederung einer städtischen Jugendmusikschule" (Bl. 51f.).
185 Bl. Microfilm/-fiche: 1190
Archivale
Beschriftung: Registratursignatur: Reg. IV - M 17c - Bd. 4
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Rechte beim Datengeber klären
02.12.2025, 11:05 MEZ