Maria Anna Josepha Hoh, geb. Riegel, bekundet mit Zustimmung ihres z. Zt. abwesenden Mannes, des ehemals fürstlichen Hofrats Johann Elias Ludwig Hoh und ihrer Brüder Georg Caspar Riegel, fürstlicher Secretär, und Johann Adam Riegel, fürstlicher Keller, dass sie die vom verstorbenen Franz Gropp ererbte Mal- und Schneidemühle im Haslocher Grund, die Bartelsmühle genannt, für 6.200 Rhein. Gulden am 24. Februar 1748 an das Gesamthaus Löwenstein-Wertheim verkauft hat, dass nunmehr aber, nachdem Fürst Carl seinen Anteil daran abgetreten hat, als Käufer die Gebrüder und Grafen Johann Ludwig Vollrath, Friedrich Ludwig, Karl Ludwig, Johann Philipp und Wilhelm Heinrich zu Löwenstein die gen. Mühle mit allem Zubehör erstanden haben.
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Maria Anna Josepha Hoh, geb. Riegel, bekundet mit Zustimmung ihres z. Zt. abwesenden Mannes, des ehemals fürstlichen Hofrats Johann Elias Ludwig Hoh und ihrer Brüder Georg Caspar Riegel, fürstlicher Secretär, und Johann Adam Riegel, fürstlicher Keller, dass sie die vom verstorbenen Franz Gropp ererbte Mal- und Schneidemühle im Haslocher Grund, die Bartelsmühle genannt, für 6.200 Rhein. Gulden am 24. Februar 1748 an das Gesamthaus Löwenstein-Wertheim verkauft hat, dass nunmehr aber, nachdem Fürst Carl seinen Anteil daran abgetreten hat, als Käufer die Gebrüder und Grafen Johann Ludwig Vollrath, Friedrich Ludwig, Karl Ludwig, Johann Philipp und Wilhelm Heinrich zu Löwenstein die gen. Mühle mit allem Zubehör erstanden haben.
Abt. Staatsarchiv Wertheim, F-US 1 Nr. 139
früher Hausdocumente 41
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim, F-US 1 Hausurkunden bis 1799
Hausurkunden bis 1799 >> 7. 1730 - 1749
1748 März 29
Urkunden
Ausstellungsort: Wertheim
Besonderheiten: Original Papier, 4 Blatt folio, mit der Unterschrift und Siegel der Verkäuferin und ihrer genannten Brüder, nachgetragen ist die vom 5 April 1748 datierte Quittung der Verkäuferin über den Empfang des Kaufgeldes
Besonderheiten: Original Papier, 4 Blatt folio, mit der Unterschrift und Siegel der Verkäuferin und ihrer genannten Brüder, nachgetragen ist die vom 5 April 1748 datierte Quittung der Verkäuferin über den Empfang des Kaufgeldes
Löwenstein-Wertheim-Virneburg, Johann Ludwig Vollrath zu; Graf, 1705 - 1790
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:22 MEZ
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