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Fron-, Spann- und Handdienste der Untertanen im Amt Siegen
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Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten >> 16. Schatzung und Dienste >> 16.2. Dienste und Zehnten >> 16.2.1. Dienste
1578-1579
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Befehl an den Schultheiß und Befehlshaber zu Siegen wegen der Brennholzfahrten (04.05.1578); Supplik der Gemeinden Krombach und Ferndorf vom 04.05.1578 wegen der Beschwerlichkeiten durch neue Dienste; Eingabe der Untersassen des Gerichts vor dem Hain wegen des Brennholzgeldes (05.05.1578); Eingabe des Gerichts zu Netphen wegen der Befreiung von den Brennholzfahrten (06.05.1578); Verordnung des Grafen Johann VI. zu Nassau-Dillenburg vom 18.05.1578 wegen der Hand- und Spanndienste der Untertanen im Amt Siegen; Verzeichnis der Punkte für die von den Untertanen zu leistenden Dienste (1578); Eingaben sämtlicher Gerichte des Amts Siegen wegen der Beschwerlichkeiten durch Hofdienste und des Holzflößwerks (14.12.1578, 14.04.1579); Anzeige des Bauschreibers über die Verdingung der Döringischen Flößer im Amt Siegen (26.03.1579); Anweisungen der Räte und Befehlshaber zu Dillenburg an den Amtmann zu Siegen betreffend das Flößwesen und die Beschwerden der Untertanen im Amt Siegen (28.03.1579, 05.04.1579); Anweisung der Räte und Befehlshaber zu Dillenburg betreffend die Entlohnung der vier Ochsenknechte bei der Abfuhr von Holz vom Hochgewäld (14.04.1579); Eingabe des Philipps zum Hain wegen Beschädigung seiner Wiese durch Flößmeister (23.04.1579).
24 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.