Nachlass Raff, Helene (Bestand)
Show full title
NL Raff Helene Nachlass Raff, Helene
Bayerisches Hauptstaatsarchiv (Archivtektonik) >> Beständetektonik des Bayerischen Hauptstaatsarchivs >> 5 Abteilung V: Nachlässe und Sammlungen >> 5.1 Nachlässe und Familienarchive >> 5.1.2 Nachlässe >> Nachlässe Q - S
1890-1941
Vorwort: Biographie:
Helene Raff wurde am 31.3.1865 als Tochter des Komponisten Joachim Raff und der Schauspielerin Doris Genast vom Wiesbadener Hoftheater in Wiesbaden geboren. 1870 siedelte die Familie nach Frankfurt um. Nach dem Tod des Vaters erfolgte ein weiterer Umzug nach München. V.a. durch die gute Beziehung zu Paul Heyse wurde das Haus Raff ein Mittelpunkt des Münchner Kunstlebens. Neben der Malerei unternahm Helene Raff zu dieser Zeit erste literarische Versuche. Von 1923 bis 1933 hatte sie die Leitung der Frauenbeilage der Münchner Neuesten Nachrichten inne. Zu ihren literarischen Arbeiten zählen v.a. Novellen und Erzählungen. Außerdem verfasste sie die Biographie ihres Vaters Joachim Raff und die von Paul Heyse. Sie starb am 10.12.1942 in München im Alter von 77 Jahren.
Überlieferung des Nachlasses:
Der literarische Nachlass gelangte nach dem Tod von Helene Raff an den Historiker und früheren aktiven DNVP-Politiker Dr. Anton Ritthaler (vergl. Abschrift von Teilen des Testaments im Schreiben vom 5.3.1943 an Dr. Ritthaler, NL Raff 2).
Mit der sogenannten "Sammlung Ritthaler" erwarb die Abteilung V (Nachlässe und Sammlungen) des Bayerischen Hauptstaatsarchives auch den darin überlieferten Nachlass im Jahre 1991.
Die Erstverzeichnung des Nachlasses wurde 1992 von Herrn Dr. Stephan vorgenommen und im Rahmen des Praktikums der Archivschule überarbeitet.
Steve Kaiser (Praktikant)
Helene Raff wurde am 31.3.1865 als Tochter des Komponisten Joachim Raff und der Schauspielerin Doris Genast vom Wiesbadener Hoftheater in Wiesbaden geboren. 1870 siedelte die Familie nach Frankfurt um. Nach dem Tod des Vaters erfolgte ein weiterer Umzug nach München. V.a. durch die gute Beziehung zu Paul Heyse wurde das Haus Raff ein Mittelpunkt des Münchner Kunstlebens. Neben der Malerei unternahm Helene Raff zu dieser Zeit erste literarische Versuche. Von 1923 bis 1933 hatte sie die Leitung der Frauenbeilage der Münchner Neuesten Nachrichten inne. Zu ihren literarischen Arbeiten zählen v.a. Novellen und Erzählungen. Außerdem verfasste sie die Biographie ihres Vaters Joachim Raff und die von Paul Heyse. Sie starb am 10.12.1942 in München im Alter von 77 Jahren.
Überlieferung des Nachlasses:
Der literarische Nachlass gelangte nach dem Tod von Helene Raff an den Historiker und früheren aktiven DNVP-Politiker Dr. Anton Ritthaler (vergl. Abschrift von Teilen des Testaments im Schreiben vom 5.3.1943 an Dr. Ritthaler, NL Raff 2).
Mit der sogenannten "Sammlung Ritthaler" erwarb die Abteilung V (Nachlässe und Sammlungen) des Bayerischen Hauptstaatsarchives auch den darin überlieferten Nachlass im Jahre 1991.
Die Erstverzeichnung des Nachlasses wurde 1992 von Herrn Dr. Stephan vorgenommen und im Rahmen des Praktikums der Archivschule überarbeitet.
Steve Kaiser (Praktikant)
12
Bestand
Akten
deutsch
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
03.04.2025, 11:04 AM CEST
Hierarchy
Hierarchy detail view
- Bayerisches Hauptstaatsarchiv (Archivtektonik)
- Beständetektonik des Bayerischen Hauptstaatsarchivs (Archival tectonics)
- 5 Abteilung V: Nachlässe und Sammlungen (Archival tectonics)
- 5.1 Nachlässe und Familienarchive (Archival tectonics)
- 5.1.2 Nachlässe (Archival tectonics)
- Nachlässe Q - S (Archival tectonics)