Administration des katholischen Landesteils des Fürstentums Nassau-Siegen durch das Domkapitel zu Köln während der Sukzessions- und Sequestrationsstreitigkeiten zwischen Fürst Friedrich Wilhelm Adolph zu Nassau-Siegen und Fürst Wilhelm Hyacinth zu Nassau-Siegen
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3 Nr. 50 a Band 2
E 401 Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten
Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten >> 3. Sukzessions-, Religions-, Schulden- und Huldigungssachen >> 3.3. Sukzessionsangelegenheiten
1707-1733
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Druckschriften "Lettres ecrites a Monsieur de Cochenheim..." etc. (nach 1719); Beschwerden des Königs von Preußen über die kaiserliche Administrationskommission in Nassau-Siegen (1711); Übertragung der kaiserlichen Administration des katholischen Landesteils Nassau-Siegens vom Reichsvikariat auf das Direktorium des Westfälischen Reichskreises (1711); Bestellung eines reformierten Subdelegierten für die Administrationskommission auf Druck des preußischen Königs (1711); Korrespondenzen zwischen dem preußischen König und den reformierten Fürsten zu Nassau-Siegen wegen eventueller Aufhebung der Administrationskommission und möglicher Erbfolge im katholischen Landesteil (1711); Protokollauszüge der Administrationskommission; Regelung rückständiger Alimentationsgelder im nassau-siegenschen Sukzessionsstreit (1713); Verhandlungen wegen der von den nassau-siegenschen Deputierten angewiesenen Bezahlung von 3000 Reichstaler Subsistenzgelder (1718); Korrespondenzen wegen der Sequestration des Hilchenbacher Stammteils (1710-1711); Kreis-Direktoral-Reglement vom 04.12.1717; Spezifikation rückständiger Kanzleibußgelder der Jahre 1713-1717 (1727), Korrespondenzen wegen eventueller Übertragung der Landesadministration des katholischen Landesteils an den morganatischen Prinzen Emanuel zu Nassau (1727); Inhaftierung reformierter Untertanen im katholischen Landesteil Nassau-Siegens auf Befehl der kaiserlichen Administrationskommission (1730); Resolutionen der Administrationskommission in diversen strittigen Angelegenheiten von Untertanen; Regelung der Alimentationsgelder für Fürst Wilhelm Hyacinth zu Nassau-Siegen (1733). Korrespondenten u.a.: Wilhelm Fürst zu Nassau-Dillenburg, Johann Wilhelm Pfalzgraf bei Rhein, König Friedrich I. von Preußen, Resident R. R. von Diest (Köln), Kammerdirektor Johann Laurentius Miltenberger (Siegen), Notar Heinrich Lipsius, J. S. von Neuhoff (Siegen), Kanzleidirektor Julius Wilhelm Zinckgräf (Siegen), Hoffmann (Oberholzklau), Vitus Tonnemann (Wien), J. F. Pfeiffer (Berlin), Gustav von Mardefeld (Heidelberg), Karl Landgraf zu Hessen-Kassel, Reichshofratsagent Daniel Hieronymus von Praun (Wien), Franz Wilderich von Menßhengen, Friedrich Wilhelm Adolph zu Fürst Nassau-Siegen, Adami (Siegen), E. von Cochenheim, von Neumann, Notar Wilhelm Taschenberger, Wilhelm Hyacinth Fürst zu Nassau-Siegen, Gärtner (Bieberich), Kornzweig (Siegen), Amalia Fürstin zu Nassau, Kaiser Karl VI., Johann Caspar Schneider (Wien), Schultheiß J. H. Holzklau (Siegen), H. Ihringk (Siegen), B. Bodife (Siegen), J. C. Simonis (Siegen), Christian Fürst zu Nassau-Dillenburg, von Ploennies (Siegen), Franz von Heffener (Siegen), Arnold Heinrich von Glandorf.
643 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:14 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.5. Weitere weltliche Territorien (E) (Tektonik)
- 1.5.5. Fürstentum Siegen (Tektonik)
- 1.5.5.1. Verwaltungsbehörden (Tektonik)
- Fürstentum Siegen, Landesarchiv (Tektonik)
- Fürstentum Siegen, Landesarchiv / Akten (Bestand)
- 3. Sukzessions-, Religions-, Schulden- und Huldigungssachen (Gliederung)
- 3.3. Sukzessionsangelegenheiten (Gliederung)
Namensnennung 4.0 International