Graf Ulrich verzichtet gegenüber seinen Neffen Eberhard auf Forderungen wegen der Kirchen zu Meimsheim, Rutesheim, Münsingen, die en# Hans von Münsingen, Ritter Wiprecht Sturmfeder d. Ä. und Ulaf von Kirchheim, Bastard von Württemberg, verpfändet sind, unter der Bedingung, dass nach dem Ableben der Pfandiehabe# Graf Eberhard die Pfandsumme bezahlen oder die Hälfte der Kirche zu wissen lassen soll, bei des Sturmfeders Tod 600 fl. bezahlen oder die Hälfte des Nutzens niederlegen, als ob die Kirche zum Teil Eberhard gehören würde. Da ferner dem Grafen Eberhard um die Vögten Jörg von Nippenburg zu Vaihingen und Konrad Schenk zu Brackenheim und der Mühen Jörgs, der von Renningen 5400 fl. # sind, da Graf Ulrich ihnen heimbezahlen soll, wiedbedungen, dass auf Eberhard 2000 fl. dem Grafen Ulrich schuldige Gült, 2000 fl. von Walter von Urbach herrührende Hauptschuld nebst 200 fl. ziehen, sowie 500 fl. Schuld vom Haus von Neumark übertragen worden sollen und dass der Rest um 700 fl. und 225 fl. für Viech, der Ulrichs Küchenmeister von dem Eberhard gekämpft hat, besondern verrechnen werden solle.
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Graf Ulrich verzichtet gegenüber seinen Neffen Eberhard auf Forderungen wegen der Kirchen zu Meimsheim, Rutesheim, Münsingen, die en# Hans von Münsingen, Ritter Wiprecht Sturmfeder d. Ä. und Ulaf von Kirchheim, Bastard von Württemberg, verpfändet sind, unter der Bedingung, dass nach dem Ableben der Pfandiehabe# Graf Eberhard die Pfandsumme bezahlen oder die Hälfte der Kirche zu wissen lassen soll, bei des Sturmfeders Tod 600 fl. bezahlen oder die Hälfte des Nutzens niederlegen, als ob die Kirche zum Teil Eberhard gehören würde. Da ferner dem Grafen Eberhard um die Vögten Jörg von Nippenburg zu Vaihingen und Konrad Schenk zu Brackenheim und der Mühen Jörgs, der von Renningen 5400 fl. # sind, da Graf Ulrich ihnen heimbezahlen soll, wiedbedungen, dass auf Eberhard 2000 fl. dem Grafen Ulrich schuldige Gült, 2000 fl. von Walter von Urbach herrührende Hauptschuld nebst 200 fl. ziehen, sowie 500 fl. Schuld vom Haus von Neumark übertragen worden sollen und dass der Rest um 700 fl. und 225 fl. für Viech, der Ulrichs Küchenmeister von dem Eberhard gekämpft hat, besondern verrechnen werden solle.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, {G 21 Bü 2 = A 602 Nr 177}
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, {G 21} Graf Ulrich V. der Vielgeliebte (1413-1480)
Graf Ulrich V. der Vielgeliebte (1413-1480) >> Unterlagen >> Unterlagen zu Graf Ulrich V. der Vielgeliebte
1463 September 10 (Samstag nach U.L. Frennen Tag Nativit#)
Urkunden
Ausstellungsort: Urach
Besonderheiten: WR 177 Ins. in WR 99
Besonderheiten: WR 177 Ins. in WR 99
Kirchheim, Ulaf von
Nippenburg, Georg d. J. von; Junker, um 1440-1463
Sturmfeder von Oppenweiler, Wiprecht d. Ä.; Ritter, 1463-1477
Urbach, Walter von
Meimsheim : Brackenheim HN; Kirche
Münsingen RT; Kirche
Renningen BB
Rutesheim BB; Kirche
Urach = Bad Urach RT
Vaihingen an der Enz LB
Unterlagen zu Graf Ulrich V. der Vielgeliebte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:28 MEZ
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