Überläufer - Landtagsfraktion der Grünen droht auseinanderzubrechen
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 1/001 D900039/117
C900039/201
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 1/001 Hörfunksendungen des SDR aus dem Jahre 1990
Hörfunksendungen des SDR aus dem Jahre 1990 >> Oktober 1990
Dienstag, 16. Oktober 1990
Der grüne Abgeordnete Kretschmann sieht sich wegen seiner konstruktiven Mitarbeit in der Interfraktionellen Arbeitsgruppe Sondermüll heftiger Kritik vonseiten seiner Partei ausgesetzt. Über einen möglichen Parteiaustritt von Kretschmann und Schwandner wird bereits öffentlich spekuliert. SCHWANDNER: "Wenn es eine FDP gäbe wie Anfang der siebziger Jahre..." "Die politische Kultur ist den Grünen leider weitgehend abhanden gekommen." SCHLAUCH: "...politisch dumm, unvernünftig... individualistische Einzelaktion." Eine Kooperation zwischen Fraktion und Parteivorstand bleibt möglich, wenn der Vorstand von "Denkverboten" absieht. Über die weitere Mitarbeit in der Arbeitsgruppe kann nur die Fraktion entscheiden. HABS-HOFFSCHRÖR: Kretschmann verstößt gegen eindeutige Beschlüsse der Grünen. Die Fraktion darf dem Parteivorstand keinen "Maulkorb" umhängen.
SDR 1
0:05:10; 0'05
Audio-Visuelle Medien
Habs-Hoffschrör, Georg; Arzt, Landtagsabgeordneter, Kommunalbeamter, 1953-
Konflikt
Landtag: Interfraktionelle Arbeitsgruppe Sondermüll
Partei; Grüne; Interfraktionelle Arbeitsgruppe Sondermüll
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:31 MEZ
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