44/121,4 [Nr. 252,1-2]: 1670 März 10 (252,2) Kaufbrief
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UAT 44/ Ältere Universitätsregistratur, Vermischte Sachakten (III)
Ältere Universitätsregistratur, Vermischte Sachakten (III) >> Kaufbriefe, Gültbriefe, Lagerbücher (1570-1780) >> Kaufbriefe (1580-1780) >> Kaufbriefe, Fasz. V: Nr. 216-267
Enthält: Verkäufer: Felix Wilhelm Breitschwerdt, Oberrat und seine Ehefrau Sabina Margaretha geb. Eckher; Käufer: Dr. iur. Burkhard Bardili, Prof., Schwager der Verkäufer; Kaufobjekt: 1/2 Teil einer Behausung, mit Garten, Fässern und Fassgeschirre; Lage: unter dem Haag "zwischen David Gretzinger, Meztger, und der Behausung des Joseph Wendenbach, Glaser, und der Scheuer des Dr. David Scheinemann gelegen"; Kaufpreis: 1 000 fl; Zahlungsweise: 400 fl bar, den Rest in jährlichen Raten von 100 RT, jeweils an Ostern; Bemerkungen: Das halbe Hausteil erbten die Verkäufer von ihrem Vater bzw. Schwiegervater Johann Philip Ecker Konfirmierung: 1670 März 17
Akte
Bardili, Burkhard (1629-1692)
Scheinemann, David (1662-1702)
Kaufbriefe, Fasz. V: Nr. 216-267
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:39 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Eberhard Karls Universität Tübingen, UB - Universitätsarchiv
- Universitätsarchiv Tübingen (Archivtektonik)
- B Akademische Zentralorgane (Tektonik)
- Bc Verwaltungsorgane (Universitätsverwaltung) (Tektonik)
- Bc 2 Universitätssekretariat (Tektonik)
- Ältere Universitätsregistratur (15.-19. Jh.) (Tektonik)
- Ältere Universitätsregistratur, Vermischte Sachakten (III) (Bestand)
- Kaufbriefe, Gültbriefe, Lagerbücher (1570-1780) (Gliederung)
- Kaufbriefe (1580-1780) (Gliederung)
- Kaufbriefe, Fasz. V: Nr. 216-267 (Archivale)