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2/7 [fol. 156']: 1605 September 8 (Senatsprotokoll)
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Akademischer Senat (I), Protokolle >> Acta Senatus, Bd. VII
Enthält: Anwesend: Bocer, Gerlach, Hafenreffer, Sigward, Halbritter, Harpprecht, Bajer, Neyffer, Bloss, Planer, Fabri, Müller, Crusius, Burckhard; 1.) Einladung des Dr. Joducus Colb zum Actum und Prandium Doctorale am kommenden Mittwoch, den 11.9. [1605] in die Goldene Krone (Hospitium de auratae Goronae). Kandidaten sind: Joh. Georg Besold (Anm. 1) aus Tübingen, Joh. David Mögling (Anm. 2) aus Tübingen, Jacobus Eggelius [Eckholdt] (Anm. 3) aus Lindau Johannes Jenelius (Anm. 4) aus Oppau/Schlesien. [UAT 2/7, Bl. 156']; 2.) Dekret aus Stuttgart wegen Hannß Jacob Heerbrandt zu Ansbach (Anspach) Forderung Heerbrandts im Zusammenhang mit der Hinterlassenschaft seines zu Speyer verstorbenen Großvaters. [UAT 2/7, Bl. 157.]; 3.) Annahme zweier Lieder, angeboten durch Valentinus Hausman zu Würzburg [Herbipolitensis]. [UAT 2/7, Bl. 157]; 4.) Gesuch des Heinrich Werdenhoff um vorzeitige Haftentlassung. [UAT 2/7, Bl. 157]; 5.) Gesuch des Schuhmachers Conrad Röser und des Schneiders Caspar Käst: um Erlaubnis zur Interzession an das Neuburgische Kosistorium wegen der Schulden des Mag. Göpffert. (Vor Bewilligung Überprüfung der Schuldscheine.) [UAT 2/7, Bl. 157']; 6.) Beschluss den vor Jahren durch ein hzl. Reskript geforderten jährlichen Bericht über die Menge und von woher Wein durch Univ. Verwandte geliefert würde zu unterlassen. [UAT 2/7, Bl. 157']; Anm. 1: MUT 220,8. Anm. 2: MUT 217,137. Anm. 3: MUT 17013. Anm. 4: MUT 17250 [Hinnelius].
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.