Michael Schilt zu Immenstaad bekennt, daß ihm Sebastian [Hiller], Abt, sowie der Konvent zu Weingarten 40 fl in Reichswährung zu jährlichem, an Lichtmeß fälligem Zins von 2 fl Kreuzern vorgestreckt haben. Er verpfändet dafür 2 Stücklein Reben, das erste "In Haiden" gelegen, an die Baustraße und die Reben des Patrons zu Immenstaad grenzend, das jedes dritte Jahr in das Lehen Hans Jakob Dollmeyers 2 Quart Wein Bodenzins gibt, das zweite "Im Hardt" gelegen zwischen den Reben Anna Geßlerins und Michael Ainharts.
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Michael Schilt zu Immenstaad bekennt, daß ihm Sebastian [Hiller], Abt, sowie der Konvent zu Weingarten 40 fl in Reichswährung zu jährlichem, an Lichtmeß fälligem Zins von 2 fl Kreuzern vorgestreckt haben. Er verpfändet dafür 2 Stücklein Reben, das erste "In Haiden" gelegen, an die Baustraße und die Reben des Patrons zu Immenstaad grenzend, das jedes dritte Jahr in das Lehen Hans Jakob Dollmeyers 2 Quart Wein Bodenzins gibt, das zweite "Im Hardt" gelegen zwischen den Reben Anna Geßlerins und Michael Ainharts.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 K U 388
GLAK 7/450
00197
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 K Weingarten, Benediktinerkloster, Karlsruher Ablieferung: Urkunden
Weingarten, Benediktinerkloster, Karlsruher Ablieferung: Urkunden >> Urkunden
1702 Februar 2 (auf die liechtmeß)
21,2 x 38,5 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Aussteller: Michael Schilt zu Immenstaad
Empfänger: Sebastian [Hiller], Abt, sowie der Konvent zu Weingarten
Siegler: Johann Fridl, Weingartener Amtsverwalter der Vogtei Hagnau
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S. in Holzkapsel
Empfänger: Sebastian [Hiller], Abt, sowie der Konvent zu Weingarten
Siegler: Johann Fridl, Weingartener Amtsverwalter der Vogtei Hagnau
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S. in Holzkapsel
Ainhart, Michael
Dollmeyer, Hans Jakob
Fridl, Johann, Amtsverwalter
Geßler, Anna
Schilt, Michael
Hagnau am Bodensee FN; Amtsverwalter
Hagnau am Bodensee FN; Vogtei
Immenstaad am Bodensee FN; Einwohner
Immenstaad am Bodensee FN; Flurstücke
Immenstaad am Bodensee FN; Pfarrkirche St. Jodokus
Weingarten RV; Kloster, Abt und Konvent
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:24 MEZ
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