Dokumentation über die Situation der Filmschaffenden im Dritten Reich am Beispiel "Jud Süß"
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 20/005 23 A140068/111
J 25_G204_215, Teil 4
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 20/005 23 J 25 Sammlung Knilli: Ton- und Filmdokumente
J 25 Sammlung Knilli: Ton- und Filmdokumente >> Tondokumente >> Tondokumente zum Film "Jud Süß"
Enthält:
Mit Hilfe von Gesprächen, Interviews mit Filmschaffenden und Tonausschnitten aus dem Film "Jud Süß" von Veit Harlan wird die Propagandamaschinerie im Dritten Reich aufgezeigt.
Einführung: Nach der Erläuterung zur historischen Person Joseph Süß Oppenheimer, folgen Informationen zur Idee zum Film "Jud Süß", der das Verständnis der Menschen, für das, was mit den Juden später geschah, wecken sollte.
Die Schauspieler Rudolf Fernau, Paul Dahlke, René Deltgen, Hans Söhnker und Fritz Rasp, die ebenfalls für die Hauptrolle des jüdischen Finanzbeamten vorsprechen mussten, im Gespräch zur "Alptraumrolle Jud Süß".
Im Mittelpunkt stehen die Fragen:
- Wie verhielten sich die Schauspieler zu jener Zeit der Entstehung des Films "Jud Süß"?
- Die dynamische Mechanik der Diktatur des Dritten Reiches, die der Schauspieler nicht ausweichen konnte.
- Der Schauspieler als Darstellung von Rollen, kann man da überhaupt die Gewissenfrage stellen, und wo ist da die Grenze?
Weggefährten Kristina Söderbaum, Malte Jaeger, Olga Tschechowa, Wolfgang Schleif und andere erzählen wie Ferdinand Marian gezwungen wurde, die Rolle des Joseph Süß Oppenheimer anzunehmen. Thematisiert werden die antisemitischen Züge von Werner Krauss, die Arbeit von Veit Harlan und was der Film letzendlich für die Beteiligten als Konsequenz hatte.
"Brutalität und Zynismus eines solchen Filmes sind nur zu ermessen an dem Tatbestandes des Systems indem dieser Film möglich war."
[Dokumentation vermutlich Tonmitschnitt des 1973 vom SFB produzierten Dokumentarfilms: "Die große Rolle. 2. Jud Süß - die Alptraumrolle"]
Mit Hilfe von Gesprächen, Interviews mit Filmschaffenden und Tonausschnitten aus dem Film "Jud Süß" von Veit Harlan wird die Propagandamaschinerie im Dritten Reich aufgezeigt.
Einführung: Nach der Erläuterung zur historischen Person Joseph Süß Oppenheimer, folgen Informationen zur Idee zum Film "Jud Süß", der das Verständnis der Menschen, für das, was mit den Juden später geschah, wecken sollte.
Die Schauspieler Rudolf Fernau, Paul Dahlke, René Deltgen, Hans Söhnker und Fritz Rasp, die ebenfalls für die Hauptrolle des jüdischen Finanzbeamten vorsprechen mussten, im Gespräch zur "Alptraumrolle Jud Süß".
Im Mittelpunkt stehen die Fragen:
- Wie verhielten sich die Schauspieler zu jener Zeit der Entstehung des Films "Jud Süß"?
- Die dynamische Mechanik der Diktatur des Dritten Reiches, die der Schauspieler nicht ausweichen konnte.
- Der Schauspieler als Darstellung von Rollen, kann man da überhaupt die Gewissenfrage stellen, und wo ist da die Grenze?
Weggefährten Kristina Söderbaum, Malte Jaeger, Olga Tschechowa, Wolfgang Schleif und andere erzählen wie Ferdinand Marian gezwungen wurde, die Rolle des Joseph Süß Oppenheimer anzunehmen. Thematisiert werden die antisemitischen Züge von Werner Krauss, die Arbeit von Veit Harlan und was der Film letzendlich für die Beteiligten als Konsequenz hatte.
"Brutalität und Zynismus eines solchen Filmes sind nur zu ermessen an dem Tatbestandes des Systems indem dieser Film möglich war."
[Dokumentation vermutlich Tonmitschnitt des 1973 vom SFB produzierten Dokumentarfilms: "Die große Rolle. 2. Jud Süß - die Alptraumrolle"]
1'24
Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Sammlung Knilli
Bild-/Tonträger: Kopie von Tonband
Bild-/Tonträger: Kopie von Tonband
Supper, Karl; Landesvorsitzender des Verbandes der Heimkehrer Kriegsgefangenen und Vermisstenangehörigen B.-W. e.V., Architekt
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:20 MEZ
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