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Johann Georg Brodbeck
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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, J 1 Allgemeine Sammlung von ungedruckten Schriften zur Landesgeschichte
Allgemeine Sammlung von ungedruckten Schriften zur Landesgeschichte >> Die Handschriften
1639-1643
Beschreibung:
624 Bl • 35 x 23 • Reutlingen-Stuttgart • 1639-1643
Konzept, viele Leerseiten und Zusatzbll • Großlagen in Pergamentumschlag.
Schrift des Autors, 1579-1643(!), vgl. BERNHARDT 200f.; 605r Angefangen anno 1639 in Reutlingen (so 1v), mit Nachträgen bis 1643 in Stuttgart (3r) • Mehrere Seitenüberschriften und Fragmente (538r, 610r) von Friedrich Rüttel (1579-1634), auf dessen Vorarbeiten das Werk beruht (1v) • 240r Fragment von Andreas Rüttel (1504-1565) • Einzelne Glossen von weiteren Händen, 7 eingelegte Briefe mit Ergänzungen • 1680 von Johann Christoph Brodbeck, Rottweil, erworben, vgl. HStA J 7 Bü 46 Nr. 1.
Enthält: 1r-611v JOHANN GEORG BRODBECK: EPHEMERIS HISTORICA SIVE DIARIUM WIRTENBERGICUM, 1642. Geschichtliche Ereignisse nach Kalendertagen. (541r-604v) eine frühere, kürzere Fassung, (605r-611v) erste Konzepte.
612r-613r Historische Nachrichten über Achalm und Reutlingen.
614r-619v Chronikauszüge 1344-1373 mit Blattangabe, dem Herzog {Eberhard III. von Württ.} übersandt 27. April 1639 (619v).
620r-621r Abstammung Herzog Friedrichs von Württ. und seiner Gemahlin von König Podiebrad in Böhmen.
622r-624v Listen von Dokumenten und Urkunden, die Brodbeck 1640 aufbewahrte, vgl. ergänzend HStA A 605, I 91 und J 7 Bü 46 (1680).
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.