Witzel von Königswart (Kungswart), seine Ehefrau Else sowie seine Söhne Taute und Busslav verkaufen dem Komtur Peter von Feilitzsch (Vilchcz), dem Pfarrer Johann von Treffurt (Dryvorde) und dem Konvent des Deutschen Ordens zu Eger für 96 Pfund Heller Egerer Währung verschiedene Güter in Untersandau (Nydern Sandow) mit allen Rechten einschließlich Halsgericht, Vieh- und Vogelweide. Die darauf liegenden Geldzinse werden exakt aufgeschlüsselt. Insgesamt sind von den beiden halben Höfen, die Seidel der Schmied und Ulrich der Fleischmann (Vleischman) innehaben, je 299 Heller, vom öden Hof, den Fritz der Leitgeb innehatte, 508 Heller und von den drei Teilen des öden Hofes, den Seidel der Winkler innehatte, 302 Heller fällig. Witzel von Königswart und seine beiden Söhne versprechen in Eger Einlager zu halten, falls sie dem Deutschen Orden die verkauften Güter nicht übergeben können. Falls sie binnen vier Wochen nach Aufforderung kein Einlager gehalten haben sollten, soll der Hof der Aussteller, den Albrecht der Tulinger innehatte, als erbliches Eigentum an den Deutschen Orden fallen. - Siegel Witzels und Tautes von Königswart, die für die anderen Aussteller wegen Siegelkarenz mitsiegeln, der Stadt Eger sowie der Zeugen angekündigt.