Kurfürst Friedrich I. von der Pfalz vergleicht eine Auseinandersetzung zwischen Gerhard, Wildgraf von Dhaun (Dune) und Kyrburg (Kirberg), Rheingra...
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139 K5
Bestellsignatur: HStAD, Best. C 1 A Nr. 139
C 1 A Handschriften (Urkundensammlungen und Kopiare, Kanzleibücher, historiographische, personengeschichtliche und heraldische Quellen): Urkundensammlungen und Kopiare
Handschriften (Urkundensammlungen und Kopiare, Kanzleibücher, historiographische, personengeschichtliche und heraldische Quellen): Urkundensammlungen und Kopiare >> Kopialüberlieferung Urkunden Kurpfalz
1468 August 25, Heidelberg
Ausfertigung (dt.), Papier
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Heydelberg vff dornstag nach sant Bartholomeus dag anno domini millesimo quadringentesimo sexagesimo octavo
Identifikation (Urkunde): Fundstelle (Blatt / Seite): fol. 255r-256v
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Kurfürst Friedrich I. von der Pfalz vergleicht eine Auseinandersetzung zwischen Gerhard, Wildgraf von Dhaun (Dune) und Kyrburg (Kirberg), Rheingraf zum Stein und dessen Anwalt Heinrich von Hunoltstein auf der einen Seite und Emerich von Randeck auf der anderen Seite, bezüglich der Forderung eines Teils des Wein- und Fruchtzehnt zu Bassenheim (Basenheim), auf den er durch die Erbschaft seiner Ehefrau, der Schwester des verstorbenen Ottfried von Schönberg, Ansprüche erhebt. Das Hofgericht weist, nach dem Verhör der Parteien, die Ansprüche des Emerich von Randeck zurück.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: (1) Jost von Venningen (2) Gottfried von Anhußen, Kustor des Stifts Wimpfen (3) Doktor Heinrich Neidhard (Nythartt) von Ulm (4) Doktor Anders Pellendorfer (5) Doktor Peter Anthony (6) Ludwig von Remchingen (7) Hans von Erenberg (8) Friedrich Holdt von Saulheim (Säuwelnheim) (9) Eberhart der alte von Gemmingen
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: (1) Heidelberg (Heydelberg) (Baden-Württemberg) (2) Bassenheim (Basenheim) (Lkr. Mayen-Koblenz, Rheinland-Pfalz) (3) Wimpfen (LKr. Heilbronn, Baden-Württemberg) (4) Ulm (Baden-Württemberg) Personen: (1) Friedrich I. der Siegreiche, Kurfürst von der Pfalz, Pfalzgraf bei Rhein, Herzog in Bayern (2) Stein zum, Gerhard, Rheingraf, Wildgraf zu Dhaun und Kyrburg (3) Randeck, Emerich von (4) † Schönberg, Ottfried von [Schwager des Emerich von Randeck] (5) Rancken, Henne, Schultheiß zu Bassenheim (6) Hunoltstein, Heinrich von, Anwalt (7) Mathis, Schultheiß, Knecht des Rheingrafen [Hofgericht: Richter und Räte:] (8) Venningen, Jost von (9) Anhußen, Gottfried von, Kustor des Stifts Wimpfen (10) Ulm, Heinrich Neidhard (Nythartt) von, Doktor (11) Pellendorfer, Andreas, Doktor (12) Anthony, Peter, Doktor (13) Remchingen, Ludwig von (14) Erenberg, Hans von (15) Saulheim, Friedrich Holdt von (16) Gemmingen, Eberhart der Alte
Identifikation (Urkunde): Fundstelle (Blatt / Seite): fol. 255r-256v
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Kurfürst Friedrich I. von der Pfalz vergleicht eine Auseinandersetzung zwischen Gerhard, Wildgraf von Dhaun (Dune) und Kyrburg (Kirberg), Rheingraf zum Stein und dessen Anwalt Heinrich von Hunoltstein auf der einen Seite und Emerich von Randeck auf der anderen Seite, bezüglich der Forderung eines Teils des Wein- und Fruchtzehnt zu Bassenheim (Basenheim), auf den er durch die Erbschaft seiner Ehefrau, der Schwester des verstorbenen Ottfried von Schönberg, Ansprüche erhebt. Das Hofgericht weist, nach dem Verhör der Parteien, die Ansprüche des Emerich von Randeck zurück.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: (1) Jost von Venningen (2) Gottfried von Anhußen, Kustor des Stifts Wimpfen (3) Doktor Heinrich Neidhard (Nythartt) von Ulm (4) Doktor Anders Pellendorfer (5) Doktor Peter Anthony (6) Ludwig von Remchingen (7) Hans von Erenberg (8) Friedrich Holdt von Saulheim (Säuwelnheim) (9) Eberhart der alte von Gemmingen
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: (1) Heidelberg (Heydelberg) (Baden-Württemberg) (2) Bassenheim (Basenheim) (Lkr. Mayen-Koblenz, Rheinland-Pfalz) (3) Wimpfen (LKr. Heilbronn, Baden-Württemberg) (4) Ulm (Baden-Württemberg) Personen: (1) Friedrich I. der Siegreiche, Kurfürst von der Pfalz, Pfalzgraf bei Rhein, Herzog in Bayern (2) Stein zum, Gerhard, Rheingraf, Wildgraf zu Dhaun und Kyrburg (3) Randeck, Emerich von (4) † Schönberg, Ottfried von [Schwager des Emerich von Randeck] (5) Rancken, Henne, Schultheiß zu Bassenheim (6) Hunoltstein, Heinrich von, Anwalt (7) Mathis, Schultheiß, Knecht des Rheingrafen [Hofgericht: Richter und Räte:] (8) Venningen, Jost von (9) Anhußen, Gottfried von, Kustor des Stifts Wimpfen (10) Ulm, Heinrich Neidhard (Nythartt) von, Doktor (11) Pellendorfer, Andreas, Doktor (12) Anthony, Peter, Doktor (13) Remchingen, Ludwig von (14) Erenberg, Hans von (15) Saulheim, Friedrich Holdt von (16) Gemmingen, Eberhart der Alte
Vergleich; Zehntrechte
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Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:39 MESZ
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