Sitzungen des Blocks der antifaschistisch-demokratischen Parteien
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21123 SED-Bezirksleitung Leipzig, Nr. IV/2/15/659 (Zu benutzen im Staatsarchiv Leipzig)
21123 SED-Bezirksleitung Leipzig
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1956 - 1962
Enthält u. a.: Sitzung am 11. Febr. 1956 (Vorwurf der Agitation gegen "Kirchen und Bethäuser" durch Paul Fröhlich, Haltung der Kirchen zur Jugendweihe, innere Spaltung von CDU-Bezirksvorstand und Mitgliedschaft).- Sitzung am 7. Sept. 1956 ("Republikflucht").- Sitzung am 29. Okt. 1956 (Ereignisse in Polen und Ungarn, Glaube an einen gesamtdeutschen Staat in Mittelstandskreisen).- Sitzung am 4. Jan. 1957 (Verhaftung Wolfgang Harichs).- Sitzung am 11. Febr. 1957 (Wiedervereinigung ist keine "Hauptfrage").- Sitzung am 6. April 1957 (Wahlen).- Sitzung am 2. Aug. 1957 (Stellungnahme zur Regierungserklärung "Der Weg der deutschen Nation zur Sicherung des Friedens und der Wiedervereinigung Deutschlands", Besuch der sowjetischen Partei- und Regierungsdelegation).- Sitzung am 28. Sept. 1957 (8. Jahrestag Gründung der DDR, sozialistische Umgestaltung der Landwirtschaft, Ausbau staatlicher Beteiligung bei Handel und Handwerk, Diskussion über den Lebensstandard in der BRD).- Sitzung am 18. Nov. 1957 (33. Plenum des ZK der SED, "Unternehmergespräch" in Leipzig (Umerziehung der "abseits stehenden Menschen", sozialistische Umgestaltung der Landwirtschaft).- Sitzung am 15. Jan. 1958 (Botschaft Bulganins an Adenauer).- Sitzung am 4. März 1958 (Kampf um atomwaffenfreie Zone, Schaffung einer Konföderation der beiden deutschen Staaten).- Sitzung am 17. April 1958 (Jugendweihe, Förderung von Arbeiter- und Bauernkindern, Vereinfachung des Staatsapparates).- Sitzung am 13. Aug. 1958 (Bitte der CDU um einen "kameradschaftlicheren" Arbeitsstil im Block, sozialistische Umgestaltung der Landwirtschaft).- Sitzung am 11. Sept. 1958 (Wahlen).- Sitzung am 26. Nov. 1958 (Konstituierung des Bezirkstages).- Sitzung am 16. Febr. 1959 (XXI. Parteitag der KPdSU, Kritik von Paul Fröhlich am FDGB).- Sitzung am 8. Juni 1959 (Abberufung des Vorsitzenden des Rat des Bezirkes, größte Defizite im Bauwesen der DDR in Leipzig, Stagnation für die Gewinnung zur LPG).- Sitzung am 7. Sept. 1959 (Planerfüllung, Defizite im Bezirk Leipzig, Exportrückstände, Stagnation für die Gewinnung zur LPG, Sieg des Sozialismus bis 1965, LDPD-Bürgermeister als "rote Kommissare").- Sitzung am 4. Febr. 1961 (Aufgaben der Nationalen Front, humanistische Traditionen, Verhältnis zur Kirche).- Sitzung am 16. Aug. 1962 (Planentwicklung, Aktion "Diebische Elster").- Sitzung am 3. Dezember 1962 (Volkswirtschaftsplan 1963, Wohnungsbau, Besteuerung der PGH).
Enthält auch: Situationsbericht über Stimmungen und Maßnahmen der kleinbürgerlichen Parteien zur Genfer Außenministerkonferenz.
Enthält auch: Situationsbericht über Stimmungen und Maßnahmen der kleinbürgerlichen Parteien zur Genfer Außenministerkonferenz.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:24 MEZ
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