Dess Herzogs Maximilian von Bayern verordnete Räte Christoph Ulrich von Elsenheim zu Wolnzach, Andreas Hörl und Dr.iur. Otto Heinrich Schobinger vergleichen die langjährigen Irrungen zwischen der Dorfgemeinde Garching, Gerichts Kranzberg, als Klägern, und den Freising'schen Untertanen der Grafschaft Ismaning als Beklagten. Bei der Untersuchung hatte sich ergeben, dass einige auf der Ismaninger Seite der Isar gebauten Bauwerke dem geschriebenen Recht, der Landeswasserordnung, früheren Rezessen bayerischer Fürsten und den Reversen des Stifts Freising zuwiderlaufen und die Weide, Hölzschlag und Wildfuhr der Garchinger beeinträchtigen. Auf deshalb ergangene Resolution erbot sich Bischof Stephan von Freising die dem freien Fluss der Isar schädlichsten Bauten durch seine Untertanen abreißen zu lassen. Um künftigen Irrungen vorzubeugen soll jede Partei dem Strom freien Lauf lassen und entsprechend der Rezesse Herzog Ernsts vom 18. Juli 1430 und Herzog Albrechts vom 20. Mai 1554 handeln; S: Kanzlei Herzog Maximilians von Bayern
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Dess Herzogs Maximilian von Bayern verordnete Räte Christoph Ulrich von Elsenheim zu Wolnzach, Andreas Hörl und Dr.iur. Otto Heinrich Schobinger vergleichen die langjährigen Irrungen zwischen der Dorfgemeinde Garching, Gerichts Kranzberg, als Klägern, und den Freising'schen Untertanen der Grafschaft Ismaning als Beklagten. Bei der Untersuchung hatte sich ergeben, dass einige auf der Ismaninger Seite der Isar gebauten Bauwerke dem geschriebenen Recht, der Landeswasserordnung, früheren Rezessen bayerischer Fürsten und den Reversen des Stifts Freising zuwiderlaufen und die Weide, Hölzschlag und Wildfuhr der Garchinger beeinträchtigen. Auf deshalb ergangene Resolution erbot sich Bischof Stephan von Freising die dem freien Fluss der Isar schädlichsten Bauten durch seine Untertanen abreißen zu lassen. Um künftigen Irrungen vorzubeugen soll jede Partei dem Strom freien Lauf lassen und entsprechend der Rezesse Herzog Ernsts vom 18. Juli 1430 und Herzog Albrechts vom 20. Mai 1554 handeln; S: Kanzlei Herzog Maximilians von Bayern
Hochstift Freising Urkunden, BayHStA, Hochstift Freising Urkunden 1788
GU Ismaning 118
Hochstift Freising Urkunden
Hochstift Freising Urkunden >> 1601-1700
1614 Dezember 29
Hochstift Freising Urkunden
Perg.
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: Siegel fehlt
Überlieferung: Or.
Sprache: dt.
Ausstellungsort: München
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1614
Monat: Dezember
Tag: 29
Überlieferung: Or.
Sprache: dt.
Ausstellungsort: München
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1614
Monat: Dezember
Tag: 29
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:40 MESZ
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