Die Eheleute Johann Uxem nehmen näher bezeichnete Weinlandparzellen zu Niederlahnstein, bisher dem Kloster Besselich (Äbtissin Sophia Emrichs von Haimbach) gehörig, in Besitz und übernehmen dafür, die darauf ruhende Rente von einer Gans für das Deutschordenshaus Koblenz jährlich zu entrichten, und tragen dem Kloster einen anderen bezeichneten Weingarten zu Niederlahnstein mit der Verpflichtung, davon das Drittelgewächs zu geben, zu Lehen auf.
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Die Eheleute Johann Uxem nehmen näher bezeichnete Weinlandparzellen zu Niederlahnstein, bisher dem Kloster Besselich (Äbtissin Sophia Emrichs von Haimbach) gehörig, in Besitz und übernehmen dafür, die darauf ruhende Rente von einer Gans für das Deutschordenshaus Koblenz jährlich zu entrichten, und tragen dem Kloster einen anderen bezeichneten Weingarten zu Niederlahnstein mit der Verpflichtung, davon das Drittelgewächs zu geben, zu Lehen auf.
112, U 91
112 Kurtrier: Amt Ehrenbreitstein
Kurtrier: Amt Ehrenbreitstein >> 1 Urkunden >> 1.3 1651-1801
1621 Juli 24
Ausfertigung, Pergament, Siegel des Gerichts zu Niederlahnstein.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: G. 1621 stilo novo correcto, d. 2. August
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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17.06.2025, 14:09 MESZ