Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland - Halle 1957
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C 0100 / 453
C 0100 NL Constantin von Dietze, Agrarökonom (1845-2011)
NL Constantin von Dietze, Agrarökonom (1845-2011)
1956-1957
Enthält: Vorbereitung der später nach Berlin-Spandau verlegten Synode; Propaganda gegen Otto Dibelius u. dessen Verhalten im Dritten Reich: [Heinrich] Grüber an Otto Nuschke u. Hans Loch (Abschriften); [Willi] Stoph an [Otto] Dibelius: Militärseelsorge in der Nationalen Volksarmee; H. Grüber an O. Nuschke: Berichterstattung durch die "Neue Zeit"; H. Grüber an "Herr Ministerpräsident" [O. Nuschke?]: Notwendigkeit einer Genehmigung, Militärseelsorge in der Bundesrepublik, Verlegung der Synode nach Berlin-Spandau; Evangelischer Pressedienst; Typoskript "Mitteilung des Präses v. Dietze im Sender Freies Berlin"; Organisatorische Unterlagen; Von u. an Otto Dibelius; Von u. an W. Flach; Von u. an Oberkirchenrat [Erich?] Grauheding; Von u. an Heinrich Grüber; An u. von [Johannes] Jänicke; Pastor Finck an Geheimrat [Bernhard?] Karnatz; Von u. an O. Nuschke; An u. von [Ernst] Wilm
1 Fasz.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
18.08.2025, 10:06 MESZ