Abstellung von Häftlingen gem. ihrer Musterung vom 21.07.1944.
Vollständigen Titel anzeigen
0.4, 029/1451a
former reference number: Buchenwald 46
former reference number: 183, Folio 15
DE ITS 0.4 Kartei der „Sachdokumente“ der Sammlungsgruppe Inhaftierung und Verfolgung
Kartei der „Sachdokumente“ der Sammlungsgruppe Inhaftierung und Verfolgung >> Konzentrationslager >> Konzentrationslager Buchenwald >> Arbeitseinsatz
02.08.1944
Adressat: Herrn Dr. Simon, Stab. Büro Sawatzki, Mittelwerk GmbH Halle/Saale II, Postfach 1525
Von dem am 21.07.1944 gem. Häftlinge werden die in anliegender Liste genannten Häftlinge heute überstellt. Häftling Nr. 42356, dessen Nr. anscheinend falsch ist und nachstehende Häftlinge, die zur Aktion Frühlingswind gehören und für deren Freigabe Schritte beim Reichssicherheitshauptamt eingeleitet sind, werden nicht überstellt:
60816 Feinmechaniker
60796 Vorrichtungsbau-Werkzeugmacher.
Von dem am 21.07.1944 gem. Häftlinge werden die in anliegender Liste genannten Häftlinge heute überstellt. Häftling Nr. 42356, dessen Nr. anscheinend falsch ist und nachstehende Häftlinge, die zur Aktion Frühlingswind gehören und für deren Freigabe Schritte beim Reichssicherheitshauptamt eingeleitet sind, werden nicht überstellt:
60816 Feinmechaniker
60796 Vorrichtungsbau-Werkzeugmacher.
Konzentrationslager Buchenwald, Arb.-Einsatz
Art: Original
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
02.06.2025, 09:20 MESZ