Markgraf Ludwig von Brandenburg usw., Graf zu Tirol usw., schuldet seinen Getreuen Oswald und Zyprian von Vil(l)anders 80 mrk Berner Meraner Münz für ein Roß, das sie seinetwegen dem Bernhard Flasch von Vil(l)anders gegeben haben. Um genannten Betrag verschreibt er den beiden Feste und Gericht Enn(e), worauf ihnen auch die übrigen Schuldverschreibungen verbrieft werden. Siegler: Markgraf Ludwig von Brandenburg
Vollständigen Titel anzeigen
Markgraf Ludwig von Brandenburg usw., Graf zu Tirol usw., schuldet seinen Getreuen Oswald und Zyprian von Vil(l)anders 80 mrk Berner Meraner Münz für ein Roß, das sie seinetwegen dem Bernhard Flasch von Vil(l)anders gegeben haben. Um genannten Betrag verschreibt er den beiden Feste und Gericht Enn(e), worauf ihnen auch die übrigen Schuldverschreibungen verbrieft werden. Siegler: Markgraf Ludwig von Brandenburg
Tirol Urkunden, BayHStA, Tirol Urkunden 145
491; Innsbrucker Signatur: keine
Tirol Urkunden
Tirol Urkunden >> Urkunden
1354 Mai 29
Perg.
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: durch Tilgungsschnitte kassiert; unter Pap. aufgedr. Rücksiegel
Überlieferung: Orig.
Sprache: dt.
Ausstellungsort: Ingolsta(d)t
Literatur: Huber, Vereinigung Nr. 162
Originaldatierung: Donnerst. v. Pfingsten
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1354
Monat: Mai
Tag: 29
Äußere Beschreibung: 28 cm x 15,7 cm
Überlieferung: Orig.
Sprache: dt.
Ausstellungsort: Ingolsta(d)t
Literatur: Huber, Vereinigung Nr. 162
Originaldatierung: Donnerst. v. Pfingsten
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1354
Monat: Mai
Tag: 29
Äußere Beschreibung: 28 cm x 15,7 cm
Papaier Siegel
Bayern: Ludwig V. Herzog von
Brandenburg: Ludwig I. Markgraf von
Tirol: Ludwig I. Graf von
Flasch: Bernhard
Villanders: Oswald von
Villanders: Cyprian von
Enn (Pr. Bozen, I), Gericht: Richter
Ingolstadt (krfr.St.)
Pferde
Schuldverschreibung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:42 MESZ
CC0 1.0 Universell