Stammheim Tagebuch (Folgen 1-9)
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, None
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 90/002 Filmdokumente als Belegexemplar
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2012
Michael Buback ist auf der Suche nach der Wahrheit: Wer hat seinen Vater, den Generalbundesanwalt Siegfried Buback, erschossen? Auf der Anklagebank sitzt nicht nur Verena Becker. Tatsächlich sitzt ein Stück weit auch die Bundesrepublik vor Gericht. Wenn Buback Recht hätte, dann müsste nicht nur die Tätergeschichte umgeschrieben werden, dann stellt sich auch die Frage, wie bewusst Justiz, Verfassungsschutz und vielleicht auch Politik eine Mörderin geschützt haben.
Aufgezeichnet von Katja & Clemens Riha.
Folge 1
Die erste Folge unseres Stammheim Tagebuchs. Für Michael Buback ist der Kampf um die Wahrheit eine existentielle Frage geworden. Sein Ruf und auch Jahre seines Lebens, die er inzwischen mit der Erforschung des Mordes an seinem Vater, dem ehemaligen Generalbundesanwalt Siegfried Buback, verbracht hat, stehen in Stammheim auf dem Spiel. Der Prozess beginnt.
Folge 2
Seit über einem Jahr beobachten wir den Prozess gegen die ehemalige Terroristin Verena Becker und begleiten Michael Buback bei seiner Suche nach der Wahrheit. Kann es sein, dass der Staat eine ¿schützende Hand¿ über Verena Becker hielt und noch hält, wie Michael Buback vermutet? Die Bundesanwaltschaft sieht in ihr nur eine Mittäterin. Buback hat Augenzeugen bewegt, erneut oder erstmals auszusagen.
Folge 3
Michael Buback begibt sich im dritten Teil unserer Stammheim - Serie mit Augenzeugen zum Tatort und spricht mit ihnen über die Tat. Im Prozess hätte als nächstes Terrorist Peter-Jürgen Boock aussagen sollen. Doch Verena Becker ist erkrankt. Die Verhandlungen sind vertagt.
Folge 4
Am 14. Februar 2011 sorgte der Hamburger Journalist Nils von der Heyde für Aufregung, als er bei einer Podiumsdiskussion seinen Freund, Verfassungsschützer Christian Lochte, zitierte. Lochte ist vor 20 Jahren gestorben, doch was er 1977 gesagt haben soll, ist höchst brisant.
Folge 5
Im Prozess gegen die Ex-Terroristin Verena Becker werden auch ihre ehemaligen Kampfgenossen als Zeugen befragt. Brigitte Mohnhaupt und Knut Folkerts müssen in Stuttgart erscheinen. Sie aber schweigen, verweigern, wie schon Günter Sonnenberg und Stefan Wisniewski, die Aussage.
Folge 6
Michael Buback geht mit Augenzeugen an den Tatort: An der Kreuzung musste der Mercedes an einer roten Ampel warten. Ein Motorrad fuhr neben den Mercedes, der Sozius feuerte durch die Fenster. Die Attentäter entkamen unerkannt. Was haben die Zeugen gesehen?
Folge 7
Im Prozess gegen Verena Becker gibt sich die zweite Generation der RAF die Klinke in die Hand: Brigitte Mohnhaupt, Stefan Wisniewski, Siegfried Haag werden in der Zeugenstand gerufen - und schweigen. Keiner von Ihnen ist bereit, den Mord an Siegfried Buback aufzuklären. Doch einer redet, Ex - RAF Terrorist Peter - Jürgen Boock. Wir treffen in in Freiburg.
Folge 8
Wurde Verena Becker vom westdeutschen Verfassungsschutz bezahlt? Michael Buback trifft auf Michael ¿Bommi¿ Baumann, der wie Becker einst bei der Bewegung 2. Juni war. Er vermutet: Becker wurde bereits im Sommer 1972 vom Staatsschutz angeworben.
Folge 9
Der ehemalige Generalbundesanwalt Kurt Rebmann war davon überzeugt, dass die RAF-Terroristin Verena Becker seinen Vorgänger Siegfried Buback ermordet hat. Das sagt der frühere Abteilungspräsident des Bundeskriminalamts, Wolfgang Steinke.
Aufgezeichnet von Katja & Clemens Riha.
Folge 1
Die erste Folge unseres Stammheim Tagebuchs. Für Michael Buback ist der Kampf um die Wahrheit eine existentielle Frage geworden. Sein Ruf und auch Jahre seines Lebens, die er inzwischen mit der Erforschung des Mordes an seinem Vater, dem ehemaligen Generalbundesanwalt Siegfried Buback, verbracht hat, stehen in Stammheim auf dem Spiel. Der Prozess beginnt.
Folge 2
Seit über einem Jahr beobachten wir den Prozess gegen die ehemalige Terroristin Verena Becker und begleiten Michael Buback bei seiner Suche nach der Wahrheit. Kann es sein, dass der Staat eine ¿schützende Hand¿ über Verena Becker hielt und noch hält, wie Michael Buback vermutet? Die Bundesanwaltschaft sieht in ihr nur eine Mittäterin. Buback hat Augenzeugen bewegt, erneut oder erstmals auszusagen.
Folge 3
Michael Buback begibt sich im dritten Teil unserer Stammheim - Serie mit Augenzeugen zum Tatort und spricht mit ihnen über die Tat. Im Prozess hätte als nächstes Terrorist Peter-Jürgen Boock aussagen sollen. Doch Verena Becker ist erkrankt. Die Verhandlungen sind vertagt.
Folge 4
Am 14. Februar 2011 sorgte der Hamburger Journalist Nils von der Heyde für Aufregung, als er bei einer Podiumsdiskussion seinen Freund, Verfassungsschützer Christian Lochte, zitierte. Lochte ist vor 20 Jahren gestorben, doch was er 1977 gesagt haben soll, ist höchst brisant.
Folge 5
Im Prozess gegen die Ex-Terroristin Verena Becker werden auch ihre ehemaligen Kampfgenossen als Zeugen befragt. Brigitte Mohnhaupt und Knut Folkerts müssen in Stuttgart erscheinen. Sie aber schweigen, verweigern, wie schon Günter Sonnenberg und Stefan Wisniewski, die Aussage.
Folge 6
Michael Buback geht mit Augenzeugen an den Tatort: An der Kreuzung musste der Mercedes an einer roten Ampel warten. Ein Motorrad fuhr neben den Mercedes, der Sozius feuerte durch die Fenster. Die Attentäter entkamen unerkannt. Was haben die Zeugen gesehen?
Folge 7
Im Prozess gegen Verena Becker gibt sich die zweite Generation der RAF die Klinke in die Hand: Brigitte Mohnhaupt, Stefan Wisniewski, Siegfried Haag werden in der Zeugenstand gerufen - und schweigen. Keiner von Ihnen ist bereit, den Mord an Siegfried Buback aufzuklären. Doch einer redet, Ex - RAF Terrorist Peter - Jürgen Boock. Wir treffen in in Freiburg.
Folge 8
Wurde Verena Becker vom westdeutschen Verfassungsschutz bezahlt? Michael Buback trifft auf Michael ¿Bommi¿ Baumann, der wie Becker einst bei der Bewegung 2. Juni war. Er vermutet: Becker wurde bereits im Sommer 1972 vom Staatsschutz angeworben.
Folge 9
Der ehemalige Generalbundesanwalt Kurt Rebmann war davon überzeugt, dass die RAF-Terroristin Verena Becker seinen Vorgänger Siegfried Buback ermordet hat. Das sagt der frühere Abteilungspräsident des Bundeskriminalamts, Wolfgang Steinke.
1'03
Audio-Visuelle Medien
Herkunft: CandoBerlin, Riha & Riha GbR
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:27 MEZ