Kläger: Christian Helmholdt, "Canzleiverwandter" zu Celle, als Zessionar seines Schwagers Heinrich Krüger, Kaufmann und Bürger zu Lüneburg, Beklagter: Herzog Johann Adolf von Holstein-Gottorf, Prozessvertreter: Dr. Georg Melchior Kirwang, Dr. Johann Jacob Kremer, Streitgegenstand: Streit um die Rückerstattung einer Partie Wachs aus einem vor Dithmarschen gestrandetem Schiff gegen den üblichen Bergelohn; Hinweise, dass Heinrich Krüger 1568 die Partie Wachs dem Schiffer Joachim Greve in Hamburg zur Verschiffung nach Amsterdam übergeben hatte und sich nach der Strandung vergeblich um eine Rückgabe seiner Güter bemühte, erst 1591 wurde ihm ein Drittel der Partie durch Königinwitwe Sophie ersetzt
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Kläger: Christian Helmholdt, "Canzleiverwandter" zu Celle, als Zessionar seines Schwagers Heinrich Krüger, Kaufmann und Bürger zu Lüneburg, Beklagter: Herzog Johann Adolf von Holstein-Gottorf, Prozessvertreter: Dr. Georg Melchior Kirwang, Dr. Johann Jacob Kremer, Streitgegenstand: Streit um die Rückerstattung einer Partie Wachs aus einem vor Dithmarschen gestrandetem Schiff gegen den üblichen Bergelohn; Hinweise, dass Heinrich Krüger 1568 die Partie Wachs dem Schiffer Joachim Greve in Hamburg zur Verschiffung nach Amsterdam übergeben hatte und sich nach der Strandung vergeblich um eine Rückgabe seiner Güter bemühte, erst 1591 wurde ihm ein Drittel der Partie durch Königinwitwe Sophie ersetzt
LASH, Abt. 390 Nr. 167
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar >> 1 Prozessakten
1592
Enthält: RKG 1592; Zession der Rechte an der strittigen Parie 1583 durch Heinrich Krüger an Christian Helmholdt (Q3)
Verzeichnung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 12:52 MEZ