Kurfürst Philipp von der Pfalz gibt für sich und seine Erben seine Gunst, seinen Willen und sein Einverständnis zu dem Testament Ludwigs von Bayern, Herrn zu Scharfeneck. Dies gilt auch für den Fall, dass Ludwig mit Philipps Wissen und Willen das Testament ändert. Philipp verspricht die Testamentsvollstrecker zu schützen und zu schirmen. Das Testament enthält Bestimmungen für Ludwigs Begräbnis, eine Jahrzeit und Almosen, den Umgang mit Ludwigs Gütern, Erbschaft, Lehen und Eigen, und Bestimmungen bezüglich Ludwigs Mutter Klara, anderer Erben und Erbberechtigter. So geht es aus einem daran angehängten Transfix vom 13.2.1487, das auch die Testamentsvollstrecker bestimmt und von Ludwig eigenhändig unterschrieben wurde, hervor.
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Kurfürst Philipp von der Pfalz gibt für sich und seine Erben seine Gunst, seinen Willen und sein Einverständnis zu dem Testament Ludwigs von Bayern, Herrn zu Scharfeneck. Dies gilt auch für den Fall, dass Ludwig mit Philipps Wissen und Willen das Testament ändert. Philipp verspricht die Testamentsvollstrecker zu schützen und zu schirmen. Das Testament enthält Bestimmungen für Ludwigs Begräbnis, eine Jahrzeit und Almosen, den Umgang mit Ludwigs Gütern, Erbschaft, Lehen und Eigen, und Bestimmungen bezüglich Ludwigs Mutter Klara, anderer Erben und Erbberechtigter. So geht es aus einem daran angehängten Transfix vom 13.2.1487, das auch die Testamentsvollstrecker bestimmt und von Ludwig eigenhändig unterschrieben wurde, hervor.
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 67 Nr. 820, 69
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 67 Kopialbücher
Kopialbücher >> Weltliche Territorien und Herrschaften >> Kurpfalz >> Einzelne Pfalzgrafen und Kurfürsten >> Philipp >> Perpetuum II (Kurfürst Philipps von der Pfalz) >> Urkunden
1487 April 7 (uff den heiligen palmabent)
fol. 107r-107v
Urkunden
Ausstellungsort: Heidelberg
Siegler: Kurfürst Philipp von der Pfalz
Siegler: Kurfürst Philipp von der Pfalz
Aus der Siegelankündigung geht hervor, dass die Ausfertigung des Pergamentbriefs durch das Testamentsinstrument gezogen wurde.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
04.04.2025, 08:00 MESZ
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