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A III 16 Sammlung Roosen (Rosen)
Sammlung Roosen (Rosen) >> Altes Gerichtsarchiv Hüls, Urkunden (Verzeichnung Deilmann)
1701, 1818
Regest: Peter Mehr und Johannes Lutzen, Schöffen des Gerichts der Stadt und des Amtes Kempen, beurkunden, daß Johann Hauter und Hermann Vinneken, Schöffen, sowie Henrich Kreusers, Henrich Wiens oder Kirschkamps, Lambert Gierlings, Jakob Kuitz und Johann Backes, Eingesessene der Honschaft Benrad, für diese von der Vorsteherin und Prokuratorin Sofie Claerkes des Klausurklosters zu Hüls 500 Taler Kempener Währung, jeden zu 30 Klevischen Stübern gerechnet, geliehen haben. Hiervon dienen 100 Taler zur Rückzahlung einer Schuld, die dem Derichshof gebührt, 225 Taler zur Rückzahlung einer Schuld bei Henrich Creusers und 175 Taler zur Rückzahlung einer Schuld bei Henrich Haks zu Lasten der Honschaft Benrad. Die nunmehr geliehenen 500 Taler sind fortan am Martinstag mit 4 v. H. zu verzinsen und können beiderseits ein Vierteljahr vor diesem Termin gekündigt werden. Zum Unterpfand steht das Hab und Gut der Honschaftsbewohner. Ausgefertigt durch Konrad Claber, Notar. (1701 Februar 23)^pAbschrift, beglaubigt durch Stündeck, Bürgermeister ^pM.H.F. Waeger quittiert die Zinszahlungen bis 1817. (1818 Aug. 2, Kempen)
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:39 MEZ