Hunolt von Hanxlede, seine Frau Gerdrud, Johan von Hanxlede, Ritter, sein Sohn, und dessen Frau Margarete verkaufen an Folpert von Visbeke und dessen Frau Greyte ihr gesamtes Dorf, Erbe und Gut zu Hückelheim (Hukelhem) mit Gehölz, Zehnten und Wiesen, so wie sie das Gut vorzeiten von Hermann Hukelhem gekauft hatten. Die Verkäufer lassen das Gut auf im Gerichte zu Meschede (Messchede) vor Syverd von Lare, weltlicher Richter des Erzbischofs von Köln, verzichten auf einen Wiederkauf und versprechen Währschaft. Siegelankündigung der Ritter Hunolt und Johan auch im Namen ihrer Ehefrauen, Siegelankündigung des Richters zu Meschede. Zeugen und Standgenossen des Gerichts: Rotgher Schade, Abt zu Grafschaft (Graschop), Arnd von Berninchusen, Propst zu Meschede Hermann Schade, Kanoniker zu Meschede, die Brüder Folpert und Henneke Schade, die Brüder Diderich und Rotcher Rumpe, Godert Brullinkhus, Gerlach von der Horst, der Grote Peter, Frederich Koninges, Gerke Hedegel und Johannes Sundern, Schulmeister zu Meschede. Datum 1448 Mai 23 (die corporis Christi)
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Hunolt von Hanxlede, seine Frau Gerdrud, Johan von Hanxlede, Ritter, sein Sohn, und dessen Frau Margarete verkaufen an Folpert von Visbeke und dessen Frau Greyte ihr gesamtes Dorf, Erbe und Gut zu Hückelheim (Hukelhem) mit Gehölz, Zehnten und Wiesen, so wie sie das Gut vorzeiten von Hermann Hukelhem gekauft hatten. Die Verkäufer lassen das Gut auf im Gerichte zu Meschede (Messchede) vor Syverd von Lare, weltlicher Richter des Erzbischofs von Köln, verzichten auf einen Wiederkauf und versprechen Währschaft. Siegelankündigung der Ritter Hunolt und Johan auch im Namen ihrer Ehefrauen, Siegelankündigung des Richters zu Meschede. Zeugen und Standgenossen des Gerichts: Rotgher Schade, Abt zu Grafschaft (Graschop), Arnd von Berninchusen, Propst zu Meschede Hermann Schade, Kanoniker zu Meschede, die Brüder Folpert und Henneke Schade, die Brüder Diderich und Rotcher Rumpe, Godert Brullinkhus, Gerlach von der Horst, der Grote Peter, Frederich Koninges, Gerke Hedegel und Johannes Sundern, Schulmeister zu Meschede. Datum 1448 Mai 23 (die corporis Christi)
A 114u, 277
A 114u Stift Meschede - Urkunden
Stift Meschede - Urkunden >> 6. 1426 bis 1450
1448 Mai 23
Vermerke: Ausf., Perg., deutsch.
Siegel des Hunolt und Johan Schade anhängend, das 3. ab.
Rückverm.: Verkauff des Dorffs genandt Huckelhem, nunc Cloister Galilaea ...
Siegel des Hunolt und Johan Schade anhängend, das 3. ab.
Rückverm.: Verkauff des Dorffs genandt Huckelhem, nunc Cloister Galilaea ...
Urkunde
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:48 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.1. Kölnisches Westfalen (A) (Tektonik)
- 1.1.1. Herzogtum Westfalen (Tektonik)
- 1.1.1.2. Stifte und Klöster (Tektonik)
- Stift Meschede (Tektonik)
- Stift Meschede / Urkunden (Bestand)
- 6. 1426 bis 1450 (Gliederung)