[Tagung des Bezirksfriedensrates Leipzig am 2. August 1959]
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21703 Bezirksfriedensrat Leipzig, Nr. AV 21703-009 (Zu benutzen im Staatsarchiv Leipzig)
21703 Bezirksfriedensrat Leipzig
21703 Bezirksfriedensrat Leipzig >> 10 Tondokumente >> 10.01 Mitschnitte von Tagungen
1959
Enthält u. a.: (009-01 – 30:37 Min.).- Prof. Eduard Steiger (1955-1982 Vorsitzender der Bezirksleitung Leipzig des Kulturbundes).- Begrüßung und Eröffnung der Tagung des Bezirksfriedensrates Leipzig.- Internationale Gäste und Delegationen.-
(00:02:10) Stadtrat Ernst.- Ab 1. August 1959 Eröffnung der Internationalen Buchkunstausstellung in Leipzig.- Wettbewerb: "Für den Frieden der Welt".- Ausschreibung für Illustratoren.- Künstler-Beteiligung aus mehr als 35 Ländern.- Friedenskämpfer aus den USA, Charles White.- Beispiele von Friedensaktivitäten von verschiedenen Künstlern.- Leipzig als Handels- und Buchstadt.- Vorbereitung des Genfer Gipfeltreffens.- Thema: Wiedervereinigung Deutschlands und Frieden.- Wirtschaftliche und politische Entwicklungen in Westdeutschland und in der DDR seit 1945.- Abschaffung des Militarismus.- Vergleiche von Verlagen und Buchausstellungen in Leipzig und Frankfurt/Main.- Jungdeutsche Orden, SS-Verbände und Burschenschaften in Westdeutschland.- Kriegsgefahr und Vorbereitung eines Weltkrieges.- Weg für neues Deutschland.- Berlin und Zugkontrollen.- Kontrollen sind Sicherungen.- Beispiele für Spionage und Sabotage Westdeutschlands gegen die DDR.- Klärung der Berlin-Verhältnisse.- Adenauer-Zitat: "Lieber Atomtod als rot".- Reaktionäre Kräfte in Westdeutschland.- Aufgaben des Friedensrates für den Friedensvertrag.-
(00:28:40) Freund Heinrich Ilgenfritz (1899 - 1969).- Aufgewachsen in Nürnberg.- Erfahrungen seiner West-Berlin Zeit.- Abbruch.-
(009-02 – 28:44 Min.).- Fortsetzung Freund Heinrich Ilgenfritz.- 1950-1955 lebte Ilgenfritz mit seiner Familie in West-Berlin.- 1955 Umzug nach Leipzig.- Viele Besuche seiner Heimatstadt Nürnberg.- Gespräche mit Nürnbergern.- Verfolgung der Friedensfreunde in Westdeutschland.- Spaltung der Friedenskräfte.- Gespräche mit Dr. Drechsel, Herausgeber der Nürnberger Nachrichten (Auflage 200.000 täglich).- Einschätzung Dr. Drechsel seiner Leser - "sie sind wie die Haltung eines Kranken, der nicht zum Arzt geht, weil er die Diagnose scheut".- Marshallplan.- Aufrüstung Massenvernichtungsmittel und Militarismus in Westdeutschland.- Kampfgruppen in der DDR.- Ereignisse am 17. Juni 1953.- Entschärfung der Situation in West-Berlin.- Referent Mitglied in der SED.-
(00:12:30) Sprecherin, Name unbekannt.- Frage: "Warum stehen in der DDR die Arbeiter und Bauern so im Vordergrund?".-
(00:18:01) Polnischer Friedensfreund.- Leiter der polnischen Delegation und stellvertretender Minister für Volksbildung.- Dolmetscherin.- Bedeutung von Büchern und der Internationalen Buchausstellung.- Aufbau des Sozialismus in Polen und Deutschland.- Zusammenarbeit im sozialistischen Lager.- Kriegsgefahr in Europa und der ganzen Welt.- Wiedervereinigung Deutschlands.- Abbruch.
(00:02:10) Stadtrat Ernst.- Ab 1. August 1959 Eröffnung der Internationalen Buchkunstausstellung in Leipzig.- Wettbewerb: "Für den Frieden der Welt".- Ausschreibung für Illustratoren.- Künstler-Beteiligung aus mehr als 35 Ländern.- Friedenskämpfer aus den USA, Charles White.- Beispiele von Friedensaktivitäten von verschiedenen Künstlern.- Leipzig als Handels- und Buchstadt.- Vorbereitung des Genfer Gipfeltreffens.- Thema: Wiedervereinigung Deutschlands und Frieden.- Wirtschaftliche und politische Entwicklungen in Westdeutschland und in der DDR seit 1945.- Abschaffung des Militarismus.- Vergleiche von Verlagen und Buchausstellungen in Leipzig und Frankfurt/Main.- Jungdeutsche Orden, SS-Verbände und Burschenschaften in Westdeutschland.- Kriegsgefahr und Vorbereitung eines Weltkrieges.- Weg für neues Deutschland.- Berlin und Zugkontrollen.- Kontrollen sind Sicherungen.- Beispiele für Spionage und Sabotage Westdeutschlands gegen die DDR.- Klärung der Berlin-Verhältnisse.- Adenauer-Zitat: "Lieber Atomtod als rot".- Reaktionäre Kräfte in Westdeutschland.- Aufgaben des Friedensrates für den Friedensvertrag.-
(00:28:40) Freund Heinrich Ilgenfritz (1899 - 1969).- Aufgewachsen in Nürnberg.- Erfahrungen seiner West-Berlin Zeit.- Abbruch.-
(009-02 – 28:44 Min.).- Fortsetzung Freund Heinrich Ilgenfritz.- 1950-1955 lebte Ilgenfritz mit seiner Familie in West-Berlin.- 1955 Umzug nach Leipzig.- Viele Besuche seiner Heimatstadt Nürnberg.- Gespräche mit Nürnbergern.- Verfolgung der Friedensfreunde in Westdeutschland.- Spaltung der Friedenskräfte.- Gespräche mit Dr. Drechsel, Herausgeber der Nürnberger Nachrichten (Auflage 200.000 täglich).- Einschätzung Dr. Drechsel seiner Leser - "sie sind wie die Haltung eines Kranken, der nicht zum Arzt geht, weil er die Diagnose scheut".- Marshallplan.- Aufrüstung Massenvernichtungsmittel und Militarismus in Westdeutschland.- Kampfgruppen in der DDR.- Ereignisse am 17. Juni 1953.- Entschärfung der Situation in West-Berlin.- Referent Mitglied in der SED.-
(00:12:30) Sprecherin, Name unbekannt.- Frage: "Warum stehen in der DDR die Arbeiter und Bauern so im Vordergrund?".-
(00:18:01) Polnischer Friedensfreund.- Leiter der polnischen Delegation und stellvertretender Minister für Volksbildung.- Dolmetscherin.- Bedeutung von Büchern und der Internationalen Buchausstellung.- Aufbau des Sozialismus in Polen und Deutschland.- Zusammenarbeit im sozialistischen Lager.- Kriegsgefahr in Europa und der ganzen Welt.- Wiedervereinigung Deutschlands.- Abbruch.
AV-Medien
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
10.12.2025, 3:46 PM CET