Die Gebrüder Gottfried Bertram und Johann Carl von Gronsfeld, zu Kellersberg im Amte Wilhelmstein wohnhaft, übertragen der Meisterin Elisabeth Rost gen. Enzenbroich und dem Prior Arnold Sago namens des Konvents Ellen wegen eines von diesen aufgenommenen Darlehens von tausend Talern, das mit 4 % verzinst wird, die Einkünfte aus ihrem kleinen Gut zu Gelsdorf (Gielsdorf), im Amte Münstereifel in Pfandbesitz, an Stelle der sonst fälligen Schuldzinsen. Sollte der Konvent auf seine Kosten das abgebrannte Gehöft wieder aufbauen, werden die Gebrüder von Gronsfeld die Baukosten erstatten. Signatum Ellen, den 10ten Novembris 1708. Zusätze: Realisationsattest über den vorgenannten Zessionskontrakt vom 8. April 1712. Datum Münstereifel. Vollmacht für den Prior Peter Wilden zu Ellen, das freiadlige Allodialhöfchen zu Gelsdorf zu verkaufen, ausgestellt von Gottfried Bertram von Gronsfeld zu Kellersberg am 27. September 1717.
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Die Gebrüder Gottfried Bertram und Johann Carl von Gronsfeld, zu Kellersberg im Amte Wilhelmstein wohnhaft, übertragen der Meisterin Elisabeth Rost gen. Enzenbroich und dem Prior Arnold Sago namens des Konvents Ellen wegen eines von diesen aufgenommenen Darlehens von tausend Talern, das mit 4 % verzinst wird, die Einkünfte aus ihrem kleinen Gut zu Gelsdorf (Gielsdorf), im Amte Münstereifel in Pfandbesitz, an Stelle der sonst fälligen Schuldzinsen. Sollte der Konvent auf seine Kosten das abgebrannte Gehöft wieder aufbauen, werden die Gebrüder von Gronsfeld die Baukosten erstatten. Signatum Ellen, den 10ten Novembris 1708. Zusätze: Realisationsattest über den vorgenannten Zessionskontrakt vom 8. April 1712. Datum Münstereifel. Vollmacht für den Prior Peter Wilden zu Ellen, das freiadlige Allodialhöfchen zu Gelsdorf zu verkaufen, ausgestellt von Gottfried Bertram von Gronsfeld zu Kellersberg am 27. September 1717.
AA 0228, 35
AA 0228 Kloster Ellen, Urkunden
Kloster Ellen, Urkunden >> 1. Urkunden
(1708 November 10, 1712 April 8, 1717 September 27)
Diverse Registraturbildner
Papier
Überlieferungsart: Kopie
Urkunde
Archivreferenz: Konzept oder korrigierte Abschrift, s. Kloster Ellen, Akten 18, Bl. 3-4
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
28.04.2026, 08:07 MESZ