Heinrich Leubing, päpstlicher Protonotar, Lehrer der kaiserlichen und Lizentiat der geistlichen Rechte, Dompropst zu Naumburg, Georg (Jurge) Vischlin, Ritter, Johann von Allenblumen, Doktor, Vitzthum zu Erfurt, und Hildebrand (Hildebrant) von Einsiedel, Obermarschall Kurfürst Friedrichs II. von Sachsen, stellen die Entscheidung der Streitigkeiten zwischen Kurfürst Friedrich II. von Sachsen und Burggraf Friedrich von Dohna auf Herzog Wilhelm III. von Sachsen, Bischof Caspar von Meißen, sowie auf die Ritter Georg (Jurge) von Bebenburg und Hans von Maltitz.
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Heinrich Leubing, päpstlicher Protonotar, Lehrer der kaiserlichen und Lizentiat der geistlichen Rechte, Dompropst zu Naumburg, Georg (Jurge) Vischlin, Ritter, Johann von Allenblumen, Doktor, Vitzthum zu Erfurt, und Hildebrand (Hildebrant) von Einsiedel, Obermarschall Kurfürst Friedrichs II. von Sachsen, stellen die Entscheidung der Streitigkeiten zwischen Kurfürst Friedrich II. von Sachsen und Burggraf Friedrich von Dohna auf Herzog Wilhelm III. von Sachsen, Bischof Caspar von Meißen, sowie auf die Ritter Georg (Jurge) von Bebenburg und Hans von Maltitz.
10001 Ältere Urkunden, Nr. 07413 (Zu benutzen im Hauptstaatsarchiv Dresden)
10001 Ältere Urkunden
10001 Ältere Urkunden >> 1. Weltliche Provenienzen >> 1.1. Markgrafen von Meißen, Landgrafen von Thüringen, Kurfürsten und Herzöge von Sachsen, Könige von Polen >> 1.1.3. Kurfürsten und Herzöge von Sachsen (Wettiner)
18. Januar 1455, 5. August 1457
Enthält auch: Friedrich, Burggraf von Dohna, verspricht, sich an den Spruch der Ritter Georgs von Bebenburg und Hans' von Maltitz in seinen Streitigkeiten mit Kurfürst Friedrich II. von Sachsen und sofern dieser nicht zustande kommt, an den der Schöffen zu Magdeburg zu halten, 5. August 1457 (auf Papier, besiegelt von Bischof Caspar von Meißen, Obermarschall Hildebrand von Einsiedel, Obermarschall, Jan von Schleinitz, Ritter, Hans von Metzsch, Burggraf Friedrich von Dohna).
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:14 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Sächsisches Staatsarchiv (Beständegliederung)
- 01. Markgrafschaft Meißen, Albertinisches Herzogtum und Kurfürstentum / Königreich Sachsen bis 1831 (Tektonik)
- 01.01 Urkunden (Tektonik)
- Ältere Urkunden (Bestand)
- 1. Weltliche Provenienzen (Gliederung)
- 1.1. Markgrafen von Meißen, Landgrafen von Thüringen, Kurfürsten und Herzöge von Sachsen, Könige von Polen (Gliederung)
- 1.1.3. Kurfürsten und Herzöge von Sachsen (Wettiner) (Gliederung)