Abt Adolph und der Konvent zu Grafschaft (in Grascaph) bekunden, sie hätten zum Lobe Gottes und zur Verehrung der Gottesmutter die Kirche in Altenrüthen (Aldenruoden) mit ihrem Zubehör, deren Patronatsrecht ihrem Kloster zustehe, für immer der Kirche von St. Marien in Oelinghausen (Olinchusen) zur Unterstützung der dort Gott dienenden armen Brüder und Schwestern übertragen. Der Propst oder Verwalter (provisor loci) der Kirche zu Oelinghausen hat die Kirche vom Kloster in Empfang zu nehmen. Wenn dieser stirbt oder sonstwie sein Amt aufgibt, hat das ebenso seitens des Nachfolgers zu geschehen. Das Recht eines Archidiakons bleibt unbenommen. Diesem ist ein neu Einzusetzender vom Kloster zu präsentieren. Siegelankündigung von Abt und Konvent. Geschehen 1232 März 15 (Idus Marcii), in der 5. Indiktion, als Papst Gregor IX. dem römischen Stuhl vorstand und als Friedrich als Kaiser der Römer und sein Sohn Heinrich als König regierten und als Heinrich als Erzbischof die Kölner Kirche leitete. Zeugen: Heinrich, Prior, Gerhard, Kellner, Heinrich, Küster, Gerbert, Stephan, Andreas, Gerlag, Heinrich, Hedenricus, Johannes, Cunradus, Titmarus, Herebordus, Burchardus, Thomas, Heinrich, Everhard, Alexander, Winand.