Adelige und andere Familien: R: (13. Jh.)-1906 (Bestand)
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54R
Landeshauptarchiv Koblenz (Archivtektonik)
243 Urkunden: (1238)-(1811); 43 Akten: (13. Jh.)-1906 (0,66 Rgm)
Form und Inhalt: Der Bestand vereinigt Sammlungen von Archivalien zu in der Regel aus dem niederen Adel stammenden Familien der Regionen Mittelrhein, Eifel, Hunsrück und Westerwald sowie, in geringerem Maße, der angrenzenden Regionen. Diese - im Unterschied zum nördlichen Rheinland meist reichsunmittelbaren - Familien nahmen auf unterschiedlichen Ebenen Funktionen in den größeren Territorien der Region oder auf Reichsebene wahr, z.B. als Geheime Räte, Amtmänner und Offiziere. Daneben findet man sie als Angehörige der zahlreichen Stifte und Klöster. Sie standen in vielfältigen Lehnsbeziehungen zu den größeren Territorien der Umgebung wie z.B. den Erzstiften Trier, Köln und Mainz, der Kurpfalz, der Grafschaft Sponheim, Hessen-Kassel u.a. Auf der anderen Seite treten sie selbst als Lehns- und Grundherren in Erscheinung.
- Raab: Familie aus dem Kurtrierischen
- Radermacher: Familie von Johann Radermacher, Rentmeisters zu Burgbrohl
- Rameren, von: Ritter von der Mosel (bei Nittel)
- Randeck, von: Ritter vom Donnersberg
- Rappweiler, von: Ritter aus dem Hochwald
- Raquet: Trierer Vasallen zu Schönberg/Eifel
- Raßburg (Rasburg), von
- Raugrafen (von Altenbaumburg und Neuenbaumburg): Grafengeschlecht von der Nahe
- Rauner, von: Briefadel aus Augsburg
- Ravensburg, Göler von: Ritter aus dem Kraichgau
- Recke (Reck), von der: Ritter aus Westfalen
- Recklinghausen, von: Familie in Köln
- Rehe (Rehen), von: Geschlecht von der oberen Lahn
- Reichenstein, von: Edelherren vom Mittelrhein
- Reidenbach (Reydenbach), von
- Reifenberg (Reiffenberg), von: Ritter aus dem Taunus
- Reifenberg (Reiffenberg), Dymar (Diemar) von
- Reigersberg, von: Briefadel
- Reil, von: Ritter von der Mosel
- Reinach, von: Ritter aus Schwaben
- Reineck, von: Freiherren in Nassau
- Reischach, von
- Remchingen, von: Ritter vom Oberrhein (aus Remmigheim, wüst)
- Renauld von Kellenbach: Briefadel
- Renesse(-Breidbach), von: Ritter und Grafen, urspr. aus den Niederlanden
- Rennenberg, von: Edelherren vom Mittelrhein
- Rensdorf, von
- Resch, von: preußischer Briefadel
- Reuland (Rulant), von: Edelherren aus der Eifel
- Reuschenberg, von: Adel aus dem bergischen bzw. Jülicher Raum
- Reuter: Familie von Werner Reuter, Priester der Diözese Trier, aus Saarburg
- Reven (von der Reben), von den: Ritter von der Sieg
- Rheinbach, von: Geschlecht bei Bonn
- Rheinberg, von: Ritter vom Mittelrhein (bei Braubach)
- Rheinberg, von: Ritter aus Taunus (Wispertal)
- Rheinberg, Grans von: Ritter aus dem Taunus
- Rheinfelden, Truchsess von: Ritter aus Schwaben
- Rhens, von: Ritter vom Mittelrhein
- Riaucour, von: Briefadel
- Riedesel: Ritter aus Hessen
- Rieneck, von: Grafen vom Main
- Rimeringen [d. i. Reimeringen], von
- Rittenhofen, von: Geschlecht aus dem Saargebiet
- Ritter, von: Ratsmitglied in Simmern
- Ritter zu Groenesteyn (Grünstein), von: Ritter aus Holland
- Rittersdorf, von: Ritter aus der Eifel
- Rodemachern, von: Edelherren von der Obermosel
- Rodenbusch (Rodenbüsch; später: Grin von Rodenbusch), von: Adel aus der Eifel
- Rodenhausen, von: Ritter aus Hessen
- Rodenhof, von: Adel aus Österreich
- Rodenstein, von: Ritter aus dem Odenwald
- Röchling: Familie aus dem Saargebiet
- Römer: Trierer Vasallen
- Rohr (Rore), von: Ritter aus der Eifel (bei Blankenheim)
- Roifer, von
- Rollingen, von: Edelherren aus Lothringen
- Rolshausen (Rollshausen), von: Ritter aus Hessen (Obere Lahn)
- Rolshoffen (Rolshofen), von: Freiherren vom Niederrhein
- Rommersheim (Rumersheim), von: Ritter aus der Eifel (verschiedene Familien)
- Rosbach genannt Buchenheuwer, von
- Rosenzweig: Koblenzer Familie
- Rossbrücken, von: Geschlecht aus dem Saargebiet
- Rossum, von: Ritter aus den Niederlanden
- Rudendorf, von: Ritter aus Lothringen
- Rübenach (Vögte von Rübenach), von: Ritter vom Mittelrhein
- Rüdesheim, von: Ritter vom Mittelrhein/Rheingau
- Rüdesheim, Brömser von: Ritter aus dem Rheingau
- Rüspe, von: Ritter aus Westfalen
- Rüssel: Familie aus Leutesdorf bzw. Hönningen
- Rüth von Aspe: Schöffengeschlecht, Gfsch. Salm
- Rüthe, Koppe von: Geschlecht aus der Eifel
- Rulandt, von: Briefadel aus Frankfurt a. M.
- Runkel, von: Briefadel vom Westerwald
- Ruppau (Ruppa, Ruppaw), von: Böhmische Herren
- Ruptingen, von: Ritter aus der Saargegend Es handelt sich um einen nach der Pertinenz gebildeten Bestand, in dem deutlich über tausend Sammlungen ganz unterschiedlicher Größe von Archivalien weitestgehend adliger Familien in alphabetischer Reihenfolge zusammengefasst sind. Einige dieser Bestände sind von erheblichem Umfang: Am weitesten sticht in dieser Hinsicht die Überlieferung der Familie Breidbach-Bürresheim mit fast 2.700 Archivalien hervor. Aber auch die Sammlungen zu den Familien von Clodt, von Heddesdorf, von Helfenstein, Vogt von Hunolstein, von der Leyen, von Kesselstatt, Zandt von Merl, von Metternich, von Montclair, von Schöneck, von Schönberg, von Schwarzenberg, von Sierck, von Sötern, vom Stein, Umbscheiden von Ehrenkron und von Wiltberg umfassen jeweils rund hundert oder auch mehrere hundert Archivalien. Etwa genauso zahlreich sind die Bestände mit einem Umfang von jeweils etwa fünfzig bis hundert Archivalien zu den Familien von Breitbach, Herterich von Edelstätten, von Enschringen, von Esch, von Geisbusch, vom Hagen, von Hammerstein, von Helmstadt, von Nassau zu Sporkenburg/Spurkenburg, von der Neuerburg, von Piesport, Schenk von Schmidtburg, von Schöneck, Hurt von Schönecken, von Schöneberg, von Seelbach, von Sickingen, von Sohlern, Mühl von Ulmen, Mohr vom Walde (d.i. Peterswald), Kolb von Wassenach und von Wolfskehl. Die Aufzählung verdeutlicht, dass viele Familien darunter sind, die für die rheinische Geschichte und, in Gestalt einzelner Mitglieder, darüber hinaus für die deutsche Geschichte insgesamt Bedeutung haben.
Die Masse der Überlieferung besteht aus den im Folgenden aufgezählten Arten von Unterlagen: Urkunden, in denen die erwähnten Familien als Vasallen oder Lehns- und Grundherren in Erscheinung treten, oder in denen unbeweglicher und beweglicher Besitz sowie Rechte und Einkünfte verpfändet oder verkauft werden; Testamente und Erbteilungen; Eheverträge; Aufzeichnungen zur Familiengeschichte und Genealogie; Adelsverleihungen; Verzeichnisse über Besitz und Einkünfte; Weistümer.
Die Archivalien geben Aufschlüsse über regionale und überregionale Netzwerke des Adels, ihre Bedeutung für den administrativen und wirtschaftlichen Landesausbau und über sozial- und kulturgeschichtliche Aspekte von Besitz- und Herrschaftsverhältnissen am Mittelrhein und in den Grenzregionen Eifel, Hunsrück, Elsass und Lothringen. Dieser Quellenfundus erlaubt es, die von den Lehns- und Verwaltungsverhältnissen der größeren Territorien dominierte Sichtweise der rheinischen Landesgeschichte durch eine Analyse der Lebensumstände des niederen Adels zu ergänzen und auf dieser Grundlage Vergleiche zu anderen Regionen und Phänomenen inner- und außerhalb Deutschlands zu ziehen.
Der Bestand war ursprünglich durch handschriftliche Findbücher erschlossen, die der Koblenzer Archivar Leopold von Eltester (1822-1879) im 19. Jahrhundert angelegt hat. Seitdem wurden Sie immer wieder mit Nachträgen versehen. Ihr Inhalt wurde nach und nach - zum weitaus größten Teil im Rahmen eines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Projekts zwischen 2014 und 2019 - in die archiveigene Datenbank übertragen und online recherchierbar gemacht. In diesem Zusammenhang wurden die Erschließungsinformationen sprachlich modernisiert und eine Vereinheitlichung der Schreibung von Orts- und Personennamen vorgenommen, um effiziente Recherchen zu ermöglichen.
Die handschriftlichen Findbücher enthalten auch Informationen zu Archivalien, die nicht im Landeshauptarchiv Koblenz aufbewahrt werden; solche Hinweise wurden bei der Eingabe in die Datenbank nicht berücksichtigt. Dasselbe gilt für die Wappenzeichnungen und -beschreibungen, mit denen Leopold von Eltester die Findbücher versehen hat.
- Raab: Familie aus dem Kurtrierischen
- Radermacher: Familie von Johann Radermacher, Rentmeisters zu Burgbrohl
- Rameren, von: Ritter von der Mosel (bei Nittel)
- Randeck, von: Ritter vom Donnersberg
- Rappweiler, von: Ritter aus dem Hochwald
- Raquet: Trierer Vasallen zu Schönberg/Eifel
- Raßburg (Rasburg), von
- Raugrafen (von Altenbaumburg und Neuenbaumburg): Grafengeschlecht von der Nahe
- Rauner, von: Briefadel aus Augsburg
- Ravensburg, Göler von: Ritter aus dem Kraichgau
- Recke (Reck), von der: Ritter aus Westfalen
- Recklinghausen, von: Familie in Köln
- Rehe (Rehen), von: Geschlecht von der oberen Lahn
- Reichenstein, von: Edelherren vom Mittelrhein
- Reidenbach (Reydenbach), von
- Reifenberg (Reiffenberg), von: Ritter aus dem Taunus
- Reifenberg (Reiffenberg), Dymar (Diemar) von
- Reigersberg, von: Briefadel
- Reil, von: Ritter von der Mosel
- Reinach, von: Ritter aus Schwaben
- Reineck, von: Freiherren in Nassau
- Reischach, von
- Remchingen, von: Ritter vom Oberrhein (aus Remmigheim, wüst)
- Renauld von Kellenbach: Briefadel
- Renesse(-Breidbach), von: Ritter und Grafen, urspr. aus den Niederlanden
- Rennenberg, von: Edelherren vom Mittelrhein
- Rensdorf, von
- Resch, von: preußischer Briefadel
- Reuland (Rulant), von: Edelherren aus der Eifel
- Reuschenberg, von: Adel aus dem bergischen bzw. Jülicher Raum
- Reuter: Familie von Werner Reuter, Priester der Diözese Trier, aus Saarburg
- Reven (von der Reben), von den: Ritter von der Sieg
- Rheinbach, von: Geschlecht bei Bonn
- Rheinberg, von: Ritter vom Mittelrhein (bei Braubach)
- Rheinberg, von: Ritter aus Taunus (Wispertal)
- Rheinberg, Grans von: Ritter aus dem Taunus
- Rheinfelden, Truchsess von: Ritter aus Schwaben
- Rhens, von: Ritter vom Mittelrhein
- Riaucour, von: Briefadel
- Riedesel: Ritter aus Hessen
- Rieneck, von: Grafen vom Main
- Rimeringen [d. i. Reimeringen], von
- Rittenhofen, von: Geschlecht aus dem Saargebiet
- Ritter, von: Ratsmitglied in Simmern
- Ritter zu Groenesteyn (Grünstein), von: Ritter aus Holland
- Rittersdorf, von: Ritter aus der Eifel
- Rodemachern, von: Edelherren von der Obermosel
- Rodenbusch (Rodenbüsch; später: Grin von Rodenbusch), von: Adel aus der Eifel
- Rodenhausen, von: Ritter aus Hessen
- Rodenhof, von: Adel aus Österreich
- Rodenstein, von: Ritter aus dem Odenwald
- Röchling: Familie aus dem Saargebiet
- Römer: Trierer Vasallen
- Rohr (Rore), von: Ritter aus der Eifel (bei Blankenheim)
- Roifer, von
- Rollingen, von: Edelherren aus Lothringen
- Rolshausen (Rollshausen), von: Ritter aus Hessen (Obere Lahn)
- Rolshoffen (Rolshofen), von: Freiherren vom Niederrhein
- Rommersheim (Rumersheim), von: Ritter aus der Eifel (verschiedene Familien)
- Rosbach genannt Buchenheuwer, von
- Rosenzweig: Koblenzer Familie
- Rossbrücken, von: Geschlecht aus dem Saargebiet
- Rossum, von: Ritter aus den Niederlanden
- Rudendorf, von: Ritter aus Lothringen
- Rübenach (Vögte von Rübenach), von: Ritter vom Mittelrhein
- Rüdesheim, von: Ritter vom Mittelrhein/Rheingau
- Rüdesheim, Brömser von: Ritter aus dem Rheingau
- Rüspe, von: Ritter aus Westfalen
- Rüssel: Familie aus Leutesdorf bzw. Hönningen
- Rüth von Aspe: Schöffengeschlecht, Gfsch. Salm
- Rüthe, Koppe von: Geschlecht aus der Eifel
- Rulandt, von: Briefadel aus Frankfurt a. M.
- Runkel, von: Briefadel vom Westerwald
- Ruppau (Ruppa, Ruppaw), von: Böhmische Herren
- Ruptingen, von: Ritter aus der Saargegend Es handelt sich um einen nach der Pertinenz gebildeten Bestand, in dem deutlich über tausend Sammlungen ganz unterschiedlicher Größe von Archivalien weitestgehend adliger Familien in alphabetischer Reihenfolge zusammengefasst sind. Einige dieser Bestände sind von erheblichem Umfang: Am weitesten sticht in dieser Hinsicht die Überlieferung der Familie Breidbach-Bürresheim mit fast 2.700 Archivalien hervor. Aber auch die Sammlungen zu den Familien von Clodt, von Heddesdorf, von Helfenstein, Vogt von Hunolstein, von der Leyen, von Kesselstatt, Zandt von Merl, von Metternich, von Montclair, von Schöneck, von Schönberg, von Schwarzenberg, von Sierck, von Sötern, vom Stein, Umbscheiden von Ehrenkron und von Wiltberg umfassen jeweils rund hundert oder auch mehrere hundert Archivalien. Etwa genauso zahlreich sind die Bestände mit einem Umfang von jeweils etwa fünfzig bis hundert Archivalien zu den Familien von Breitbach, Herterich von Edelstätten, von Enschringen, von Esch, von Geisbusch, vom Hagen, von Hammerstein, von Helmstadt, von Nassau zu Sporkenburg/Spurkenburg, von der Neuerburg, von Piesport, Schenk von Schmidtburg, von Schöneck, Hurt von Schönecken, von Schöneberg, von Seelbach, von Sickingen, von Sohlern, Mühl von Ulmen, Mohr vom Walde (d.i. Peterswald), Kolb von Wassenach und von Wolfskehl. Die Aufzählung verdeutlicht, dass viele Familien darunter sind, die für die rheinische Geschichte und, in Gestalt einzelner Mitglieder, darüber hinaus für die deutsche Geschichte insgesamt Bedeutung haben.
Die Masse der Überlieferung besteht aus den im Folgenden aufgezählten Arten von Unterlagen: Urkunden, in denen die erwähnten Familien als Vasallen oder Lehns- und Grundherren in Erscheinung treten, oder in denen unbeweglicher und beweglicher Besitz sowie Rechte und Einkünfte verpfändet oder verkauft werden; Testamente und Erbteilungen; Eheverträge; Aufzeichnungen zur Familiengeschichte und Genealogie; Adelsverleihungen; Verzeichnisse über Besitz und Einkünfte; Weistümer.
Die Archivalien geben Aufschlüsse über regionale und überregionale Netzwerke des Adels, ihre Bedeutung für den administrativen und wirtschaftlichen Landesausbau und über sozial- und kulturgeschichtliche Aspekte von Besitz- und Herrschaftsverhältnissen am Mittelrhein und in den Grenzregionen Eifel, Hunsrück, Elsass und Lothringen. Dieser Quellenfundus erlaubt es, die von den Lehns- und Verwaltungsverhältnissen der größeren Territorien dominierte Sichtweise der rheinischen Landesgeschichte durch eine Analyse der Lebensumstände des niederen Adels zu ergänzen und auf dieser Grundlage Vergleiche zu anderen Regionen und Phänomenen inner- und außerhalb Deutschlands zu ziehen.
Der Bestand war ursprünglich durch handschriftliche Findbücher erschlossen, die der Koblenzer Archivar Leopold von Eltester (1822-1879) im 19. Jahrhundert angelegt hat. Seitdem wurden Sie immer wieder mit Nachträgen versehen. Ihr Inhalt wurde nach und nach - zum weitaus größten Teil im Rahmen eines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Projekts zwischen 2014 und 2019 - in die archiveigene Datenbank übertragen und online recherchierbar gemacht. In diesem Zusammenhang wurden die Erschließungsinformationen sprachlich modernisiert und eine Vereinheitlichung der Schreibung von Orts- und Personennamen vorgenommen, um effiziente Recherchen zu ermöglichen.
Die handschriftlichen Findbücher enthalten auch Informationen zu Archivalien, die nicht im Landeshauptarchiv Koblenz aufbewahrt werden; solche Hinweise wurden bei der Eingabe in die Datenbank nicht berücksichtigt. Dasselbe gilt für die Wappenzeichnungen und -beschreibungen, mit denen Leopold von Eltester die Findbücher versehen hat.
Bestand
Dohna, Sophie-Mathilde Gräfin zu: Die ständischen Verhältnisse am Domkapitel von Trier vom 16. bis zum 18. Jahrhundert, Trier 1960.
Fabricius, Wilhelm: Erläuterungen zum geschichtlichen Atlas der Rheinprovinz Bd. 2: Die Karte von 1789. Einteilung und Entwickelung der Territorien von 1600 bis 1794, Publikationen der Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde Bd. 12, Bonn 1898 (ND Bonn 1965).
Weitz, K. Reinhold: Die preußische Rheinprovinz als Adelslandschaft. Eine statistische, sozialgeschichtliche und kulturräumliche Untersuchung zum frühen 19. Jahrhundert, in: Rheinische Vierteljahrsblätter 38 (1974), S. 333-354.
Zobel, Rolf: Wappen an Mittelrhein und Mosel, Norderstedt 2009. [https://heraldik-wiki.de/wiki/Wappen_in_Rheinland-Pfalz_(Zobel); 21.11.2017]
Ergänzende Überlieferung zu den im Bestand vertretenen Familien findet sich in zu vielen Beständen des Landeshauptarchivs Koblenz, als dass man sie alle hier aufführen könnte; darum wird hier nur auf einige Bestände mit besonders umfänglicher zusätzlicher Überlieferung verwiesen, wie sie zu den Familien von Clodt (Best. 53C25), von Daun (Best. 29D), von Heddesdorf (Best. 700,204), von Kerpen (Best. 19E), von der Leyen (Best. 48), von Liebenstein (Best. 53C54), von Metternich (Best. 49), Hausmann von Namedy (Best. 612), von Sayn (Best. 30), Braun von Schmidtburg (Best. 49), Schenk von Schmidtburg (Best. 49), von Sötern (Best. 53C45), von Barton genannt Stedman (Best. 700,213) , von Virneburg (Best. 34), von Waldeck (Best. 53C48), und von Waldenburg genannt Schenckern (Best. 53C54) vorliegt. Welche anderen Bestände des Landeshauptarchivs Koblenz ansonsten für eine bestimmte Familie heranzuziehen sind, ist aus der jeweiligen Familiengeschichte, d.h. v.a. aus den konkreten Lehns-, Dienst- und Verwandtschaftsbeziehungen sowie aus Mitgliedschaften in Korporationen (Stifte, Klöster, Ritterorden, Reichsritterschaft) abzuleiten. Zu mehreren Familien befinden sich weitere Archivalien in den staatlichen Archiven von Nordrhein-Westfalen, Hessen, Baden-Württemberg und des Saarlandes. In Nordrhein-Westfalen ist zudem auf die Zusammenschlüsse der "Vereinigten Adelsarchive im Rheinland" bzw. der "Vereinigten Westfälischen Adelsarchive" hinzuweisen, deren Archivgut von den Archivämtern der Landschaftsverbände Rheinland (LVR) bzw. Westfalen-Lippe (LWL) betreut wird.
Fabricius, Wilhelm: Erläuterungen zum geschichtlichen Atlas der Rheinprovinz Bd. 2: Die Karte von 1789. Einteilung und Entwickelung der Territorien von 1600 bis 1794, Publikationen der Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde Bd. 12, Bonn 1898 (ND Bonn 1965).
Weitz, K. Reinhold: Die preußische Rheinprovinz als Adelslandschaft. Eine statistische, sozialgeschichtliche und kulturräumliche Untersuchung zum frühen 19. Jahrhundert, in: Rheinische Vierteljahrsblätter 38 (1974), S. 333-354.
Zobel, Rolf: Wappen an Mittelrhein und Mosel, Norderstedt 2009. [https://heraldik-wiki.de/wiki/Wappen_in_Rheinland-Pfalz_(Zobel); 21.11.2017]
Ergänzende Überlieferung zu den im Bestand vertretenen Familien findet sich in zu vielen Beständen des Landeshauptarchivs Koblenz, als dass man sie alle hier aufführen könnte; darum wird hier nur auf einige Bestände mit besonders umfänglicher zusätzlicher Überlieferung verwiesen, wie sie zu den Familien von Clodt (Best. 53C25), von Daun (Best. 29D), von Heddesdorf (Best. 700,204), von Kerpen (Best. 19E), von der Leyen (Best. 48), von Liebenstein (Best. 53C54), von Metternich (Best. 49), Hausmann von Namedy (Best. 612), von Sayn (Best. 30), Braun von Schmidtburg (Best. 49), Schenk von Schmidtburg (Best. 49), von Sötern (Best. 53C45), von Barton genannt Stedman (Best. 700,213) , von Virneburg (Best. 34), von Waldeck (Best. 53C48), und von Waldenburg genannt Schenckern (Best. 53C54) vorliegt. Welche anderen Bestände des Landeshauptarchivs Koblenz ansonsten für eine bestimmte Familie heranzuziehen sind, ist aus der jeweiligen Familiengeschichte, d.h. v.a. aus den konkreten Lehns-, Dienst- und Verwandtschaftsbeziehungen sowie aus Mitgliedschaften in Korporationen (Stifte, Klöster, Ritterorden, Reichsritterschaft) abzuleiten. Zu mehreren Familien befinden sich weitere Archivalien in den staatlichen Archiven von Nordrhein-Westfalen, Hessen, Baden-Württemberg und des Saarlandes. In Nordrhein-Westfalen ist zudem auf die Zusammenschlüsse der "Vereinigten Adelsarchive im Rheinland" bzw. der "Vereinigten Westfälischen Adelsarchive" hinzuweisen, deren Archivgut von den Archivämtern der Landschaftsverbände Rheinland (LVR) bzw. Westfalen-Lippe (LWL) betreut wird.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.04.2025, 13:23 MESZ