Kurfürst Friedrich I. von der Pfalz bekundet, auch für seinen Sohn Philipp und beider Erben, dass Abt und Konvent zu Eußerthal (Ussertal) ihm 600 Malter Korn Speyerer Maß verkauft haben, die er an seinen Bruder, Erzbischof Ruprecht von Köln, überantwortet hat. Kurfürst Friedrich versichert, dass er dem Kloster das Korn entweder nach den derzeit gültigen Preisen bezahlen wird, nämlich für 1 Malter Korn 9 1/2 Schilling Pfennige, oder die 600 Malter erstatten wird, die eine Hälfte zu St. Georgstag [23.04.], die andere Hälfte zu St. Martinstag [11.11.] im Jahr 1470. Darunter Vermerk, dass derzeit zu Worms der Malter Korn 7 1/2 Schilling Pfennige gilt.
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Kurfürst Friedrich I. von der Pfalz bekundet, auch für seinen Sohn Philipp und beider Erben, dass Abt und Konvent zu Eußerthal (Ussertal) ihm 600 Malter Korn Speyerer Maß verkauft haben, die er an seinen Bruder, Erzbischof Ruprecht von Köln, überantwortet hat. Kurfürst Friedrich versichert, dass er dem Kloster das Korn entweder nach den derzeit gültigen Preisen bezahlen wird, nämlich für 1 Malter Korn 9 1/2 Schilling Pfennige, oder die 600 Malter erstatten wird, die eine Hälfte zu St. Georgstag [23.04.], die andere Hälfte zu St. Martinstag [11.11.] im Jahr 1470. Darunter Vermerk, dass derzeit zu Worms der Malter Korn 7 1/2 Schilling Pfennige gilt.
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 67 Nr. 813, 442
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 67 Kopialbücher
Kopialbücher >> Weltliche Territorien und Herrschaften >> Kurpfalz >> Einzelne Pfalzgrafen und Kurfürsten >> Friedrich I. >> Liber ad vitam I (Kurfürst Friedrichs I. von der Pfalz) >> Urkunden
1469 Oktober 20 (uff frijtag nach sant Lux tag)
fol. 290r-290v
Urkunden
Ausstellungsort: Speyer
Siegler: Kurfürst Friedrich I. von der Pfalz (aufgedrücktes Sekretsiegel)
Siegler: Kurfürst Friedrich I. von der Pfalz (aufgedrücktes Sekretsiegel)
Kopfregest: "Qwytancz fur vi c malter korns apt und convente zu Ussertal die dem ertzbischoff zu Colne worden sin".
Speyer SP
Worms WO
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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18.05.2026, 08:06 MESZ
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