Kläger: Lt. Johann David Stapenius als Kurator der Sibylla Helena Milich, geb. Sloyer, Witwe des Jacob Milich (der Ältere), Kaufmann in Hamburg (Kläger).- Beklagter: Dr. Johann Lutterloh und Heinrich Lutterloh, Kaufmann in Hamburg (Beklagte).- Streitgegenstand: Appellationis, nunc (1724) taxationis expensarum et revisionis, nunc (1726) mandati de exequendo; Einlassung der Beklagten in den Rechtsstreit und Impugnation der Erbschaft der Sara Schult in dem Streit unter den Legataren und Erben des Daniel und Franz Sloyer, Einrede der Beklagten, dass die Sache bereits abgeurteilt sei (exceptio rei iudicatae)
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Kläger: Lt. Johann David Stapenius als Kurator der Sibylla Helena Milich, geb. Sloyer, Witwe des Jacob Milich (der Ältere), Kaufmann in Hamburg (Kläger).- Beklagter: Dr. Johann Lutterloh und Heinrich Lutterloh, Kaufmann in Hamburg (Beklagte).- Streitgegenstand: Appellationis, nunc (1724) taxationis expensarum et revisionis, nunc (1726) mandati de exequendo; Einlassung der Beklagten in den Rechtsstreit und Impugnation der Erbschaft der Sara Schult in dem Streit unter den Legataren und Erben des Daniel und Franz Sloyer, Einrede der Beklagten, dass die Sache bereits abgeurteilt sei (exceptio rei iudicatae)
211-2_M 42 Teil 1
M 2768
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> M
1687-1695,1719-1729
Enthält: Prokuratoren: Kläger: Lt. Christian Christoph Dimpfel (1721), Notar Johann Gottlieb Müller (1724), Dr. Johann Nikolaus Schmid (1728). Beklagter: Dr. Johann Ulrich von Gülich.- Instanzen: 1. Obergericht 1720. 2. Reichskammergericht 1721-1729.- Darin: Inventar von 1687 des Nachlasses des Franz Sloyer, Kaufmann in Hamburg; Testament von 1691 des Daniel Sloyer, Kaufmann in Cadix; Kaufbrief von 1695 über den Verkauf von Landbesitz in Billwerder durch die Legatare des Franz Sloyer an Johann Schult; Testament von 1719 der Sara Schult, geb. von Uffeln, Witwe des Johann Schult; Gutachten der Juristen-Fakultät der Universität Leipzig von 1720; Aufstellung über Anwaltskosten 1720-1728; "Commissio" des Reichskammergerichtes an den Rat der Stadt Hamburg zur Taxierung der Immobilien der Beklagten (unter anderem Brauerbe an der Neueburg, Gärten und Orangerie in Billwerder, Kanzleigut Silk im Amt Reinbek) sowie ein Bericht der Kommission und Taxierungen der Immobilien 1724-1725.
Archivale
Verwandte Bestände / Verzeichnungseinheiten: 741-4_S11260 (Bestelleinheit) [Mikroverfilmung von]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:57 MEZ