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Kantone Monschau und Sittard: Verstöße gegen die Wegeordnung, Anpflanzung von Bäumen an der Straße, Gesuche um Baugenehmigungen, Reinigung von Wasserläufen
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Kantone Monschau und Sittard: Verstöße gegen die Wegeordnung, Anpflanzung von Bäumen an der Straße, Gesuche um Baugenehmigungen, Reinigung von Wasserläufen
Enthaeltvermerke: Errichtung einer Windmühle in Simmerath durch die Herren Schnitzler und Hamerschmit; Streit zwischen der Gemeinde Monschau auf der einen und Johann Heinrich Vos und Johann Wilhelm Mencker auf der anderen Seite wegen Errichtung von Gebäuden auf einem öffentlichen Durchgangsweg (mit Plänen) Gesuch der Herren Scheibler und Orth um Genehmigung von Baumaßnahmen an einem Roerbrückenpfeiler zur Wiederherstellung ihres aufihm ruhenden Hauses; Klage der Einwohner von Hetzingen gegen die Einziehung eines Wegegeldes durch die Mairie Nideggen; Verteidigung der Witwe Matthias B. W. Troistorfgegen den Vorwurfder Usurpation von Gemeindegut; Beschwerden gegen den Hufschmied Gerhard Matthias und den Bäcker Wilhelm Heinrich Hilligers wegen der Ablage von Arbeitsmaterial und Holz auf einer öffentlichen Straße; Streitigkeiten zwischen Peter Wilhelm Willems und Johann Theisen auf der einen und Peter Reider auf der anderen Seite wegen des Regenwassers und des Weges Alzergass in Höfen; Streit zwischen der Witwe Ehlen und dem Maire von Tüddern wegen eines Grundstücks (mit Plan und älterer Unterlage); Klage der Einwohner von Echt gegen die Einwohner von Holtum wegen Ableitung des Baches Molenbeek; Straße von Jülich nach Sittard: unerlaubter Hausbau des Herrn Hoenigs in Sittard beim Stadttor (mit Plan 1812)
Diverse Registraturbildner
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.