Steuerbehörden: Steuerkommission Gladenbach (Bestand)
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111 m Gladenbach
Hessisches Staatsarchiv Marburg (Archivtektonik) >> Gliederung >> Akten bis 1867 >> Sonstige Territorien >> Hessen-Darmstadt >> Mittel- und Unterbehörden >> Steuerbehörden
1808-1866
Enthält: Ablösungen, Bauwesen, Besteuerung von Domänen und Gütern, Verpachtungen, Brandversicherung. Gebäudesteuer, Gefälle, Gewerbesteuer, Grenz- und Grundstücksregulierung, Grundsteuer, Tilgungsrente, Hauptsteuerliste, Lehen, Landsiedelleihen, Staats- und Steuerverwaltung, Steuerbezirk, Statistik, Steuererhebung, Real- und Personallasten, Vermessung, Kataster, Flurbücher, Steuerregister, Wahlen, Zinsen und Zehnten
Geschichte des Bestandsbildners: Im Jahre 1808 wurde neben den hess.-darmst. Ämtern, die bisher auch für die Erhebung der Steuern zuständig waren, mit der Steuerperäquatur eine eigene Behörde errichtet, die jetzt Aufgabe der Steuererhebung von dem jeweiligen Amt übernahm. Diese Steuerperäquaturen wurden im Zuge der hess.-darmst. Verwaltungsreform in selbständige Steuerkommissariate oder Steuerkommissionen umgebildet, die bis 1908 bestanden und dann in Finanzämter umbenannt wurden. Zu den Aufgaben der Steuerkommissionen gehörten neben der Steuererhebung selbst, Genehmigung von Steuernachlässen, Anfertigung der Steuerheberegister, Mitwirkung bei der Taxation von Privateigentum, das zu öffentlichen Zwecken verwendet werden soll.
Der Aktenbestand 111 m Gladenbach enthält vereinzelt Schriftgut, das bereits im 18. Jh. entstanden ist, dann aber bei der Steuerkommission Gladenbach weitergeführt wurde. Die 1808 errichtete Steuerperäquatur für das alte Amt Blankenstein ist ab 1822 zuständig für den Bereich des Landratsbezirkes Gladenbach. Nach der Zusammenlegung der beiden Landratsbezirke Battenberg und Gladenbach im Jahre 1832 zum Kreis Biedenkopf behält die Steuerkommission in Gladenbach ihre bisherigen Aufgaben neben der Steuerkommission in Biedenkopf.
Findmittel: Findbuch zu Gesamtbestand 111 m Hess.-darmst. Steuerkommissionen von Armin Sieburg, Marburg 2003 (retrokonvertiert in HADIS)
Findmittel: HADIS-Datenbank
Geschichte des Bestandsbildners: Im Jahre 1808 wurde neben den hess.-darmst. Ämtern, die bisher auch für die Erhebung der Steuern zuständig waren, mit der Steuerperäquatur eine eigene Behörde errichtet, die jetzt Aufgabe der Steuererhebung von dem jeweiligen Amt übernahm. Diese Steuerperäquaturen wurden im Zuge der hess.-darmst. Verwaltungsreform in selbständige Steuerkommissariate oder Steuerkommissionen umgebildet, die bis 1908 bestanden und dann in Finanzämter umbenannt wurden. Zu den Aufgaben der Steuerkommissionen gehörten neben der Steuererhebung selbst, Genehmigung von Steuernachlässen, Anfertigung der Steuerheberegister, Mitwirkung bei der Taxation von Privateigentum, das zu öffentlichen Zwecken verwendet werden soll.
Der Aktenbestand 111 m Gladenbach enthält vereinzelt Schriftgut, das bereits im 18. Jh. entstanden ist, dann aber bei der Steuerkommission Gladenbach weitergeführt wurde. Die 1808 errichtete Steuerperäquatur für das alte Amt Blankenstein ist ab 1822 zuständig für den Bereich des Landratsbezirkes Gladenbach. Nach der Zusammenlegung der beiden Landratsbezirke Battenberg und Gladenbach im Jahre 1832 zum Kreis Biedenkopf behält die Steuerkommission in Gladenbach ihre bisherigen Aufgaben neben der Steuerkommission in Biedenkopf.
Findmittel: Findbuch zu Gesamtbestand 111 m Hess.-darmst. Steuerkommissionen von Armin Sieburg, Marburg 2003 (retrokonvertiert in HADIS)
Findmittel: HADIS-Datenbank
4,75 MM
Bestand
Literatur: Wagner, Georg Wilhelm Justin: Allgemeine Statistik des Großherzogtums Hessen, Darmstadt 1831
Literatur: Die Bestände des Hessischen Staatsarchivs Darmstadt, Darmstadt 1997
Literatur: Die Bestände des Hessischen Staatsarchivs Darmstadt, Darmstadt 1997
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 08:12 MESZ