Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.- Organisationsunterlagen (Bestand)
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BArch B 116-ORG
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1950-
Geschichte des Bestandsbildners: In der Geschichte des Bundeslandwirtschaftsministeriums kam es zu zahlreichen Änderungen des Aufgabenzuschnitts in Form von Übernahme neuer Aufgaben oder deren Abgabe an andere Ressorts. Beständig zu den Aufgaben gehörten Ernährung, Land- und Forstwirtschaft (einschließlich Jagd- und Holzangelegenheiten) sowie Fischerei. Zu den wichtigsten Änderungen gehörte 1986 die Abgabe der Zuständigkeit für Umwelt und Naturschutz an das neu gegründete Bundesumweltministerium. Die grundsätzliche Zuständigkeit für Verbraucherschutz, dessen Bedeutung seit der BSE-Krise Anfang des Jahrtausends immer mehr an Bedeutung gewinnt, wanderte mit der Regierungsbildung 2013 mit Ausnahme des gesundheitlichen Verbraucherschutzes an das Bundesjustizministerium.
Das Ministerium ist in seiner Aufgabenwahrnehmung stark mit anderen Ressorts verzahnt. Bei der großen Zahl der zum Geschäftsbereich gehörenden Organisationen und Behörden sind seit etlichen Jahren Umstrukturierungs- und Konzentrationsprozesse zu verzeichnen.
Im Rahmen der ersten Regierungsbildung wurde am 20. Sept. 1949 der Bundesminister für Landwirtschaft und Ernährung ernannt (Wilhelm Niklas), das Ministerium führte ab 7. Nov. 1949 die Bezeichnung Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (BML). Mit Organisationserlass vom 22. Januar 2001 wurde das Ministerium zum Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft und mit Organisationserlass vom 22. November 2005 in Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) umbenannt.
Die Ziele der Agrar- und Ernährungspolitik, zu denen auch Gartenbau, Weinbau, Fischerei und Forstwirtschaft gehörten, leiteten sich später vornehmlich aus dem Landwirtschaftsgesetz vom 5. Sept. 1955 (BGBl. I S. 565) und dem EWG-Vertrag vom 25. März 1957 ab:
-Verbesserung der Lebensverhältnisse im ländlichen Raum sowie gleichrangige Teilnahme der in der Land- und Forstwirtschaft Tätigen an der allgemeinen Entwicklung der Einkommen und des Lebensstandards,
-Versorgung der Bevölkerung und der Wirtschaft mit qualitativ hochwertigen Produkten der Agrar- und Ernährungswirtschaft zu angemessenen Preisen, Verbraucherschutz im Ernährungsbereich,
-Verbesserung der agrarischen Außenwirtschaftsbeziehungen und des Handels im Inland,
-Beitrag zur Sicherung und Entwicklung der natürlichen Lebensgrundlagen einschließlich der Landschaft,
-Verbesserung des Tierschutzes.
Die BReg. legt seit 1955 jährlich einen -Grünen Bericht/Agrarbericht- zur Lage der Landwirtschaft vor.
Abteilungsstruktur bei Gründung (Stand: 20. Nov. 1950)
I Allgemeine Verwaltung, 6 Referate
II Landwirtschaftliche Erzeugung, 2 Unterabteilungen: II A Landwirtschaftliche Erzeugung, 10 Referate, II B Wasserwirtschaft, Meliorationswesen, Landtechnik, Bauwesen, 7 Referate
III Außenhandel und Ernährungswirtschaft, 2 Referate, 2 Unterabteilungen: III A Außenhandel, 9 Referate, III B Ernährungswirtschaft, 15 Referate
IV Agrarpolitik, 8 Referate
V Forst- und Holzwirtschaft, 2 Unterabteilungen: V A Forstwirtschaft, 4 Referate, V B Holzwirtschaft, 3 Referate
VI Planung und Statistik, 8 Referate
Abteilungsstruktur 1989 (Stand: 1. Juni.1989):
1 Zentralabteilung, 2 Unterabteilungen: 11 Verwaltung I, 5 Referate, 12 Verwaltung II, 5 Referate
2 Allgemeine Angelegenheiten der Agrarpolitik, 2 Unterabteilungen: 21 Planungskoordination und -grundlagen, 6 Referate, 22 Ernährungs- und Verbraucherpolitik, 5 Referate, Projektgruppe Steuerpolitik
3 Agrarische Erzeugung, Veterinärwesen, 2 Unterabteilungen: 31 Agrarische Erzeugung und Agrartechnik, 5 Referate, 32 Veterinärwesen, 5 Referate
4 Marktpolitik, 2 Unterabteilungen: 41 Grundsätzliche Angelegenheiten des Marktes, 6 Referate, Außenstelle Berlin bei der Treuhandstelle für Industrie und Handel, Projektgruppe Milch, 42 Besondere Angelegenheiten des Marktes, 7 Referate
5 Entwicklung des ländlichen Raumes, 2 Unterabteilungen: 51 Gesellschafts- und Sozialpolitik, 5 Referate, 52 Agrarstrukturpolitik, 5 Referate
6 Holz- und Forstwirtschaft, Jagd, Forschung und Entwicklung, 2 Unterabteilungen: 61 Forstwirtschaft, Holzwirtschaft, 5 Referate, Jagd, 62 Forschung und Entwicklung, 5 Referate
7 Allgemeine EG-Agrarpolitik, Internat. Agrarpolitik, Fischereipolitik, 2 Unterabteilungen: 71 Allgemeine EG-Agrarpolitik, Internationale Agrarpolitik, 7 Referate, 72 Fischereipolitik, Außenwirtschaftspolitik, 7 Referate, Referat Landwirtschaft bei der Ständigen Vertretung der BRD bei den Europäischen Gemeinschaften in Brüssel
Entwicklung der Aufgaben
Dez. 1949 Veterinärwesen vom BMI
29.01.1962 Zuständigkeit für Schlachtvieh und Fleischbeschau, Hygiene der Milch und Milcherzeugnisse, gesundheitliche Ernährungsberatung zu BMGes
07.07.1970 Verwaltung der Bundesforsten im Einvernehmen mit BMF (vorher BMF allein)
07.07.1970 Zuständigkeit für die Biologische Bundesanstalt Helgoland zum BMBW
März 1972 Nahrungsmittelhilfe vom/zum BMZ
06.06.1986 Zuständigkeit für Umwelt, Naturschutz (BML, U-Abt. 62) zum BMU
26.04.1991 Zuständigkeit für Wein, Likörwein, Schaumwein sowie weinhaltige Getränke vom BMG
Mai 1995 Zusammenarbeit mit dem Fachbereich 4 (Bakterielle Tierseuchen, Bekämpfung von Zoonosen) des Bundesinstituts für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin vom/zum BMG
22.01.2001 Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit vom BMG, Verbraucherpolitik vom BMWi
22.10.2002 Gentechnik vom BMG
19.09.2007 Berufsrecht Veterinäre und sonstige veterinärmedizinischen Berufe vom BMG
Minister:
Wilhelm Niklas (CSU), Sept. 1949 - Okt. 1953
Heinrich Lübke (CDU), Okt. 1953 - Sept. 1959
Werner Schwarz (CDU), Sept. 1959 - Okt. 1965
Hermann Höcherl (CSU), Okt. 1965 - Okt. 1969
Josef Ertl (FDP), Okt. 1969 - März 1983
Ignaz Kiechle (CSU), März 1983 - Jan. 1993)
Jochen Borchert (CDU), Jan. 1993 - Okt. 1998
Karl-Heinz Funke (SPD), Okt. 1998 - Jan. 2001
Beamtete Staatssekretäre:
Theodor Sonnemann, 1949 - 1962
Rudolf Hüttebräuker, 1962 - 1968
Reinhold Merker, 1967 - 1968
Fritz Neef, 1968 - 1969
Hans Griesau, 1969 - 1973
Hans-Jürgen Rohr, 1973 - 1984
Walther Florian, 1984 - 1987
Walter Kittel, 1987 - 1993
Kurt Eisenkrämer, 1988 - 1991
Helmut Scholz, 1991 - 1993
Franz Josef Feiter, 1993 - 1998
Martin Wille, 1998 - 2001
Das BML verfügte über einen umfangreichen nachgeordneten Bereich (Stand: März 1999). Es übte die Fachaufsicht aus über: Bundessortenamt (Bundesarchiv-Bestand B 370), Biologische Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft (Bundesarchiv-Bestand B 265), Bundesforschunganstalt für Viruskrankheiten der Tiere.
Es übte die Rechtsaufsicht aus über: Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft, Bundesanstalt für Züchtungsforschung an Kulturpflanzen, Bundesanstalt für Milchforschung, Bundesanstalt für Getreide-, Kartoffel- und Fettforschung (Bundesarchiv-Bestand B 179), Bundesanstalt für Fleischforschung, Bundesforschungsantalt für Ernährung (Bundesarchiv-Bestand B 266), Bundesforschungsanstalt für Forst- und Holzwirtschaft (Bundesarchiv-Bestand B 382), Bundesforschungsanstalt für Fischerei (Bundesarchiv-Bestand B 278), Zentralstelle für Agrardokumentation und -information (Bundesarchiv-Bestand B 316) sowie Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (Bundesarchiv-Bestand B 382).
Siebzehn weitere Einrichtungen wurden ganz oder teilweise aus dem Haushalt finanziert: Verschiedene Absatzförderungsfonds, Auswertungs- und Informationsdienst für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (aid) e.V., Deutsche Landwirtschafts- Gesellschaft e.V. (DLG), Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Deutsche Siedlungs- und Landesrentenbank, Deutscher Weinfonds, Kuratorium für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft e.V., Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik (KWF).
Zitierweise: BArch B 116-ORG/...
Das Ministerium ist in seiner Aufgabenwahrnehmung stark mit anderen Ressorts verzahnt. Bei der großen Zahl der zum Geschäftsbereich gehörenden Organisationen und Behörden sind seit etlichen Jahren Umstrukturierungs- und Konzentrationsprozesse zu verzeichnen.
Im Rahmen der ersten Regierungsbildung wurde am 20. Sept. 1949 der Bundesminister für Landwirtschaft und Ernährung ernannt (Wilhelm Niklas), das Ministerium führte ab 7. Nov. 1949 die Bezeichnung Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (BML). Mit Organisationserlass vom 22. Januar 2001 wurde das Ministerium zum Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft und mit Organisationserlass vom 22. November 2005 in Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) umbenannt.
Die Ziele der Agrar- und Ernährungspolitik, zu denen auch Gartenbau, Weinbau, Fischerei und Forstwirtschaft gehörten, leiteten sich später vornehmlich aus dem Landwirtschaftsgesetz vom 5. Sept. 1955 (BGBl. I S. 565) und dem EWG-Vertrag vom 25. März 1957 ab:
-Verbesserung der Lebensverhältnisse im ländlichen Raum sowie gleichrangige Teilnahme der in der Land- und Forstwirtschaft Tätigen an der allgemeinen Entwicklung der Einkommen und des Lebensstandards,
-Versorgung der Bevölkerung und der Wirtschaft mit qualitativ hochwertigen Produkten der Agrar- und Ernährungswirtschaft zu angemessenen Preisen, Verbraucherschutz im Ernährungsbereich,
-Verbesserung der agrarischen Außenwirtschaftsbeziehungen und des Handels im Inland,
-Beitrag zur Sicherung und Entwicklung der natürlichen Lebensgrundlagen einschließlich der Landschaft,
-Verbesserung des Tierschutzes.
Die BReg. legt seit 1955 jährlich einen -Grünen Bericht/Agrarbericht- zur Lage der Landwirtschaft vor.
Abteilungsstruktur bei Gründung (Stand: 20. Nov. 1950)
I Allgemeine Verwaltung, 6 Referate
II Landwirtschaftliche Erzeugung, 2 Unterabteilungen: II A Landwirtschaftliche Erzeugung, 10 Referate, II B Wasserwirtschaft, Meliorationswesen, Landtechnik, Bauwesen, 7 Referate
III Außenhandel und Ernährungswirtschaft, 2 Referate, 2 Unterabteilungen: III A Außenhandel, 9 Referate, III B Ernährungswirtschaft, 15 Referate
IV Agrarpolitik, 8 Referate
V Forst- und Holzwirtschaft, 2 Unterabteilungen: V A Forstwirtschaft, 4 Referate, V B Holzwirtschaft, 3 Referate
VI Planung und Statistik, 8 Referate
Abteilungsstruktur 1989 (Stand: 1. Juni.1989):
1 Zentralabteilung, 2 Unterabteilungen: 11 Verwaltung I, 5 Referate, 12 Verwaltung II, 5 Referate
2 Allgemeine Angelegenheiten der Agrarpolitik, 2 Unterabteilungen: 21 Planungskoordination und -grundlagen, 6 Referate, 22 Ernährungs- und Verbraucherpolitik, 5 Referate, Projektgruppe Steuerpolitik
3 Agrarische Erzeugung, Veterinärwesen, 2 Unterabteilungen: 31 Agrarische Erzeugung und Agrartechnik, 5 Referate, 32 Veterinärwesen, 5 Referate
4 Marktpolitik, 2 Unterabteilungen: 41 Grundsätzliche Angelegenheiten des Marktes, 6 Referate, Außenstelle Berlin bei der Treuhandstelle für Industrie und Handel, Projektgruppe Milch, 42 Besondere Angelegenheiten des Marktes, 7 Referate
5 Entwicklung des ländlichen Raumes, 2 Unterabteilungen: 51 Gesellschafts- und Sozialpolitik, 5 Referate, 52 Agrarstrukturpolitik, 5 Referate
6 Holz- und Forstwirtschaft, Jagd, Forschung und Entwicklung, 2 Unterabteilungen: 61 Forstwirtschaft, Holzwirtschaft, 5 Referate, Jagd, 62 Forschung und Entwicklung, 5 Referate
7 Allgemeine EG-Agrarpolitik, Internat. Agrarpolitik, Fischereipolitik, 2 Unterabteilungen: 71 Allgemeine EG-Agrarpolitik, Internationale Agrarpolitik, 7 Referate, 72 Fischereipolitik, Außenwirtschaftspolitik, 7 Referate, Referat Landwirtschaft bei der Ständigen Vertretung der BRD bei den Europäischen Gemeinschaften in Brüssel
Entwicklung der Aufgaben
Dez. 1949 Veterinärwesen vom BMI
29.01.1962 Zuständigkeit für Schlachtvieh und Fleischbeschau, Hygiene der Milch und Milcherzeugnisse, gesundheitliche Ernährungsberatung zu BMGes
07.07.1970 Verwaltung der Bundesforsten im Einvernehmen mit BMF (vorher BMF allein)
07.07.1970 Zuständigkeit für die Biologische Bundesanstalt Helgoland zum BMBW
März 1972 Nahrungsmittelhilfe vom/zum BMZ
06.06.1986 Zuständigkeit für Umwelt, Naturschutz (BML, U-Abt. 62) zum BMU
26.04.1991 Zuständigkeit für Wein, Likörwein, Schaumwein sowie weinhaltige Getränke vom BMG
Mai 1995 Zusammenarbeit mit dem Fachbereich 4 (Bakterielle Tierseuchen, Bekämpfung von Zoonosen) des Bundesinstituts für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin vom/zum BMG
22.01.2001 Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit vom BMG, Verbraucherpolitik vom BMWi
22.10.2002 Gentechnik vom BMG
19.09.2007 Berufsrecht Veterinäre und sonstige veterinärmedizinischen Berufe vom BMG
Minister:
Wilhelm Niklas (CSU), Sept. 1949 - Okt. 1953
Heinrich Lübke (CDU), Okt. 1953 - Sept. 1959
Werner Schwarz (CDU), Sept. 1959 - Okt. 1965
Hermann Höcherl (CSU), Okt. 1965 - Okt. 1969
Josef Ertl (FDP), Okt. 1969 - März 1983
Ignaz Kiechle (CSU), März 1983 - Jan. 1993)
Jochen Borchert (CDU), Jan. 1993 - Okt. 1998
Karl-Heinz Funke (SPD), Okt. 1998 - Jan. 2001
Beamtete Staatssekretäre:
Theodor Sonnemann, 1949 - 1962
Rudolf Hüttebräuker, 1962 - 1968
Reinhold Merker, 1967 - 1968
Fritz Neef, 1968 - 1969
Hans Griesau, 1969 - 1973
Hans-Jürgen Rohr, 1973 - 1984
Walther Florian, 1984 - 1987
Walter Kittel, 1987 - 1993
Kurt Eisenkrämer, 1988 - 1991
Helmut Scholz, 1991 - 1993
Franz Josef Feiter, 1993 - 1998
Martin Wille, 1998 - 2001
Das BML verfügte über einen umfangreichen nachgeordneten Bereich (Stand: März 1999). Es übte die Fachaufsicht aus über: Bundessortenamt (Bundesarchiv-Bestand B 370), Biologische Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft (Bundesarchiv-Bestand B 265), Bundesforschunganstalt für Viruskrankheiten der Tiere.
Es übte die Rechtsaufsicht aus über: Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft, Bundesanstalt für Züchtungsforschung an Kulturpflanzen, Bundesanstalt für Milchforschung, Bundesanstalt für Getreide-, Kartoffel- und Fettforschung (Bundesarchiv-Bestand B 179), Bundesanstalt für Fleischforschung, Bundesforschungsantalt für Ernährung (Bundesarchiv-Bestand B 266), Bundesforschungsanstalt für Forst- und Holzwirtschaft (Bundesarchiv-Bestand B 382), Bundesforschungsanstalt für Fischerei (Bundesarchiv-Bestand B 278), Zentralstelle für Agrardokumentation und -information (Bundesarchiv-Bestand B 316) sowie Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (Bundesarchiv-Bestand B 382).
Siebzehn weitere Einrichtungen wurden ganz oder teilweise aus dem Haushalt finanziert: Verschiedene Absatzförderungsfonds, Auswertungs- und Informationsdienst für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (aid) e.V., Deutsche Landwirtschafts- Gesellschaft e.V. (DLG), Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Deutsche Siedlungs- und Landesrentenbank, Deutscher Weinfonds, Kuratorium für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft e.V., Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik (KWF).
Zitierweise: BArch B 116-ORG/...
Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (BML), 1949-2001
325 Aufbewahrungseinheiten
Archivbestand
deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 10:58 MESZ