Abt Melchior Schussmann von Schäftlarn, Prior Hermann Hörmann und der gesamte Konvent des Klosters Schäftlarn sowie Michael Rennich von Weißenfels, Leutnant des "jungen lothringischen Regiments" und Rechtsvertreter seiner Ehefrau Maria Ursula, verkaufen dem Provinzialen Pater Wenzeslaus Gebhardt und dem gesamten Paulanerkonvent im Kloster Neudeck "ain und drey viertel tagwerk" Anger, die vor dem Sendlinger Tor liegen, für 300 Gulden. S1: Grundsiegel der Stadt München (für die Stadt Lic. utr. jur. Matthias Hieronymus Ertl, kurfürstlicher Hofgerichtsadvokat und Stadtschreiber, und Lic. utr. jur. Johann Georg Fetrer, kurfürstlicher Hofgerichtsadvokat und Stadtunterrichter). S2=A1. S3: Konvents des Klosters Schäftlarn. S4: Michael Rennich von Weißenfels
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Abt Melchior Schussmann von Schäftlarn, Prior Hermann Hörmann und der gesamte Konvent des Klosters Schäftlarn sowie Michael Rennich von Weißenfels, Leutnant des "jungen lothringischen Regiments" und Rechtsvertreter seiner Ehefrau Maria Ursula, verkaufen dem Provinzialen Pater Wenzeslaus Gebhardt und dem gesamten Paulanerkonvent im Kloster Neudeck "ain und drey viertel tagwerk" Anger, die vor dem Sendlinger Tor liegen, für 300 Gulden. S1: Grundsiegel der Stadt München (für die Stadt Lic. utr. jur. Matthias Hieronymus Ertl, kurfürstlicher Hofgerichtsadvokat und Stadtschreiber, und Lic. utr. jur. Johann Georg Fetrer, kurfürstlicher Hofgerichtsadvokat und Stadtunterrichter). S2=A1. S3: Konvents des Klosters Schäftlarn. S4: Michael Rennich von Weißenfels
Paulanerkloster Au Urkunden, BayHStA, Paulanerkloster Au Urkunden 85
Paulanerkloster München Urkunden 1692 März 27
Registratursignatur/AZ: S1; C Nr. 6; in Rot Nr. 183
Paulanerkloster Au Urkunden
Paulanerkloster Au Urkunden >> Urkunden
1692 März 27
Paulanerkloster Au Urkunden
Perg.
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: 4 Siegel in Holzkapsel an Pressel, z.T. besch.; mit Stempel in der linken unteren Ecke als "XV Kreuzer Stempelpapier" gekennzeichnet
Überlieferung: Ausfertigung
Sprache: dt.
Originaldatierung: Siben und zwanzigisten monathstag marti, im sechzehenhundert und zwey- und neunzigisten jahre.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1692
Monat: März
Tag: 27
Äußere Beschreibung: 30,4x24,4 cm
Content Preservation: 1
Kontrolle Rueckgabe: 0
Überlieferung: Ausfertigung
Sprache: dt.
Originaldatierung: Siben und zwanzigisten monathstag marti, im sechzehenhundert und zwey- und neunzigisten jahre.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1692
Monat: März
Tag: 27
Äußere Beschreibung: 30,4x24,4 cm
Content Preservation: 1
Kontrolle Rueckgabe: 0
Schussmann: Melchior, Abt des Klosters Schäftlarn
Hörmann: Hermann, Prior des Klosters Schäftlarn
Rennich von Weißenfels: Michael, Leutnant des "jungen lothringischen Regiments
Rennich von Weißenfels: Maria Ursula, Ehefrau des Michael
Ertl: Mathias Hieronymus, Lic. utr. jur., kurfürstl. Hofgerichtsadvokat und Stadtschreiber zu München
Fetrer: Johann Georg, Lic. utr. jur., kurfürstl. Hofgerichtsadvokat und Stadtunterrichter
Wenzeslaus: Peter, Provinzial der deutschen Provinz der Paulaner
Schäftlarn (Lkr. München), Benediktinerkloster
München (krfr.St.), Stadtteil Altstadt: Sendlinger Tor \ Anger
München (krfr.St.), Stadtteil Au-Haidhausen: Paulanerkloster Neudeck
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:29 MESZ