Akten des Landgrafen Philipp: Briefwechsel mit dem Herzog Ernst, dem Kanzler Johann Furster und Georg v. Pappenheim. Schreiben an die Advokaten in Speyer Hierter und Helfmann. Hessische Antwort auf die mündliche Werbung des Herzogs Ernst. Instruktion. Quittungen
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3, 1493
3 Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen
Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen >> 3 Staatenabteilungen >> 3.13 Braunschweig-Celle
1535, 1536
Enthält: 1535 Januar. Prozeß des Reichskammergerichts gegen den Herzog Ernst wegen der Kirche zu Bardowick, Rekusation des Kammergerichts, Aufforderung des Landgrafen an seine Advokaten in Speyer, dafür zu sorgen, daß der Termin verlängert werde. Krieg in Jütland. Geldforderung des Herzogs an den König von Frankreich, nachgesuchte Vermittlung des Landgrafen. Zusendung eines Kleppers
Enthält: März. Schutz Hessens in Abwesenheit des Landgrafen. Ausbleiben des Hauptmanns Hans Behr von Augsburg, den der Landgraf mit Geleitung der Knechte für den Herzog von Holstein beauftragt hatte
Enthält: Juni, Juli. Der König von Dänemark bei Herzog Ernst, Reise beider zum Landgrafen nach der Zapfenburg und die dortigen mündlichen Verhandlungen betreffs des Krieges mit Lübeck um Dänemark. Verhandlung mit den Gesandten der Städte Bremen, Hamburg, Braunschweig, Danzig und Lüneburg in Lüneburg (gemeinschaftliche Sendung Fursters und Pappenheims), Einwirkung auf diese zu gunsten König Christians, dessen Unterstützung mit Geld (10000 Gulden) durch Vermittlung der Herzöge Ernst und Franz und des Gottschalk Rantzau (Vgl. Abt. Dänemark. - Die Schuldverschreibungen und Quittungen siehe im Kopialbuch M 1 fol. 43. 64.) und mit Truppen. Vermittlung der Friedensunterhandlungen zwischen Holstein und Lübeck durch Hessen, Braunschweig, Hamburg und Lüneburg
Enthält: September. Bewilligung einer Steuer zur Verringerung der Schulden des Grafen Jost von Hoya. Weigerung des Tile Wolff, als Pfandbesitzers des Amts Ehrenburg, die Steuer zu bezahlen. Verwendung des Herzogs Ernst für den Hoyischen Kanzler Wahle Barenscheid
Enthält: 1536 März. Werbung der kaiserlichen Gesandten bei dem Herzog Ernst wegen der Ansprüche des Pfalzgrafen Friedrich auf den dänischen Thron, Forderung des Kaisers, den König Christian nicht weiter zu unterstützen, Berufung eines Konzils, Frankreich
Enthält: April. Verhandlungen zwischen Heinrich VIII. von England und Erzbischof und Stadt Bremen, Freilassung des Jürgen Wullenweber
Enthält: Mai - Juni. Spannung zwischen dem Landgrafen Philipp und dem Kurfürsten Johann Friedrich von Sachsen, weil dieser den Grafen Wilhelm von Nassau zum Diener angenommen hat, Vermittlung des Herzogs Ernst. Siehe Nr. 2916
Enthält: Juni. Bedenken des Herzogs Ernst über die in Frankfurt beschlossene Gesandtschaft nach England. Gerücht von der Hinrichtung der Königin von England. Übersendung eines Bedenkens des Dr. Urbanus Rhegius ('ob ainer oberkeit gezime, die widerteufer oder andere ketzer zum rechten glauben zu dringen, und so sie in der ketzrei beharrend der ketzrei halb mit dem schwert zu richten') auf Ersuchen des Landgrafen
Enthält: Juni - Juli. Beitritt des Königs Christian III. zum Schmalkaldischen Bund und die ihm zu gewährende Geldhilfe, Sendung des hessischen Teils (4000 fl.) dieser Geldhilfe, sowie weiterer 7000 fl. an den König durch Vermittlung des Herzogs Ernst (Dessen Quittungen im Samtarchive IV 362, 64 und IV 364, 65. Vgl. Kopialbuch M 1 fol. 159.)
Enthält: September. Vom König Christian III. gewünschte Zusammenkunft, geplanter Tag in Zerbst, Absendung einer gemeinsamen Schrift des Schmalkaldischen Bundes an den Kaiser
Enthält: Dezember. Verhandlung des Lic. Furster mit dem Herzog Heinrich von Mecklenburg. Darlehen des Landgrafen an die Herzöge Ernst und Franz (6000 fl.) (Ein Schreiben des Herzogs im Samtarchive IV 364, 66. Siehe auch Kopialbuch M 1 fol. 328.)
Enthält: März. Schutz Hessens in Abwesenheit des Landgrafen. Ausbleiben des Hauptmanns Hans Behr von Augsburg, den der Landgraf mit Geleitung der Knechte für den Herzog von Holstein beauftragt hatte
Enthält: Juni, Juli. Der König von Dänemark bei Herzog Ernst, Reise beider zum Landgrafen nach der Zapfenburg und die dortigen mündlichen Verhandlungen betreffs des Krieges mit Lübeck um Dänemark. Verhandlung mit den Gesandten der Städte Bremen, Hamburg, Braunschweig, Danzig und Lüneburg in Lüneburg (gemeinschaftliche Sendung Fursters und Pappenheims), Einwirkung auf diese zu gunsten König Christians, dessen Unterstützung mit Geld (10000 Gulden) durch Vermittlung der Herzöge Ernst und Franz und des Gottschalk Rantzau (Vgl. Abt. Dänemark. - Die Schuldverschreibungen und Quittungen siehe im Kopialbuch M 1 fol. 43. 64.) und mit Truppen. Vermittlung der Friedensunterhandlungen zwischen Holstein und Lübeck durch Hessen, Braunschweig, Hamburg und Lüneburg
Enthält: September. Bewilligung einer Steuer zur Verringerung der Schulden des Grafen Jost von Hoya. Weigerung des Tile Wolff, als Pfandbesitzers des Amts Ehrenburg, die Steuer zu bezahlen. Verwendung des Herzogs Ernst für den Hoyischen Kanzler Wahle Barenscheid
Enthält: 1536 März. Werbung der kaiserlichen Gesandten bei dem Herzog Ernst wegen der Ansprüche des Pfalzgrafen Friedrich auf den dänischen Thron, Forderung des Kaisers, den König Christian nicht weiter zu unterstützen, Berufung eines Konzils, Frankreich
Enthält: April. Verhandlungen zwischen Heinrich VIII. von England und Erzbischof und Stadt Bremen, Freilassung des Jürgen Wullenweber
Enthält: Mai - Juni. Spannung zwischen dem Landgrafen Philipp und dem Kurfürsten Johann Friedrich von Sachsen, weil dieser den Grafen Wilhelm von Nassau zum Diener angenommen hat, Vermittlung des Herzogs Ernst. Siehe Nr. 2916
Enthält: Juni. Bedenken des Herzogs Ernst über die in Frankfurt beschlossene Gesandtschaft nach England. Gerücht von der Hinrichtung der Königin von England. Übersendung eines Bedenkens des Dr. Urbanus Rhegius ('ob ainer oberkeit gezime, die widerteufer oder andere ketzer zum rechten glauben zu dringen, und so sie in der ketzrei beharrend der ketzrei halb mit dem schwert zu richten') auf Ersuchen des Landgrafen
Enthält: Juni - Juli. Beitritt des Königs Christian III. zum Schmalkaldischen Bund und die ihm zu gewährende Geldhilfe, Sendung des hessischen Teils (4000 fl.) dieser Geldhilfe, sowie weiterer 7000 fl. an den König durch Vermittlung des Herzogs Ernst (Dessen Quittungen im Samtarchive IV 362, 64 und IV 364, 65. Vgl. Kopialbuch M 1 fol. 159.)
Enthält: September. Vom König Christian III. gewünschte Zusammenkunft, geplanter Tag in Zerbst, Absendung einer gemeinsamen Schrift des Schmalkaldischen Bundes an den Kaiser
Enthält: Dezember. Verhandlung des Lic. Furster mit dem Herzog Heinrich von Mecklenburg. Darlehen des Landgrafen an die Herzöge Ernst und Franz (6000 fl.) (Ein Schreiben des Herzogs im Samtarchive IV 364, 66. Siehe auch Kopialbuch M 1 fol. 328.)
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
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10.06.2025, 09:13 MESZ
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