Ludwig von Willingshausen (Willigishusen) verkauft gemeinsam mit seiner Ehefrau Gertrud eine ihm erblich zustehende Hufe in Singlis (Sungilsen) an...
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Urk. 26, 326
Urk. 26, A II Haina, Kloster
Urk. 26 Kloster Haina - [ehemals: A II]
Kloster Haina - [ehemals: A II] >> 1250-1274
Gemünden/Singlis 1273 Oktober 06
Ausf., Perg., durch Moder stark besch. und aufgeklebt. - Urspr. abh. Sg. fehlt.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Actum in Gemunden a. d. 1273, in octava sancti Michaelis, et postmodum in Sungilsen consumatum.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Ludwig von Willingshausen (Willigishusen) verkauft gemeinsam mit seiner Ehefrau Gertrud eine ihm erblich zustehende Hufe in Singlis (Sungilsen) an das Kloster Haina. Bei der zwischen ihm und seinem Mutterbruder (avunculus) Arnold von Vulhagen vorgenommenen Teilung ihres Erbes waren jenem die Güter zu Lendorf (Lintdorf), ihm selbst die nunmehr verkauften Güter zu Singlis zugefallen.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Rüdiger von Moischeid (Moinszet), Oheim (patruus) des Ausstellers
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Bertold Sengisele, Schultheiß
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Heinrich von Willingshausen, Gunter von Sterzhausen (Stenrishusen), Konrad Linhart, Ludwig Bäcker (Pistor), Schöffen zu Gemünden
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Anshelm, Wigand Fischer (Piscator) von Nordwig (Nordewich), sein Bruder Konrad, Ludwig Rutliebs Sohn und Wiknand, Einwohner (villani) zu Singlis.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Gräfin Hedwig von Ziegenhain.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Franz Nr. 599, Erster Band
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Ludwig von Willingshausen (Willigishusen) verkauft gemeinsam mit seiner Ehefrau Gertrud eine ihm erblich zustehende Hufe in Singlis (Sungilsen) an das Kloster Haina. Bei der zwischen ihm und seinem Mutterbruder (avunculus) Arnold von Vulhagen vorgenommenen Teilung ihres Erbes waren jenem die Güter zu Lendorf (Lintdorf), ihm selbst die nunmehr verkauften Güter zu Singlis zugefallen.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Rüdiger von Moischeid (Moinszet), Oheim (patruus) des Ausstellers
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Bertold Sengisele, Schultheiß
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Heinrich von Willingshausen, Gunter von Sterzhausen (Stenrishusen), Konrad Linhart, Ludwig Bäcker (Pistor), Schöffen zu Gemünden
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Anshelm, Wigand Fischer (Piscator) von Nordwig (Nordewich), sein Bruder Konrad, Ludwig Rutliebs Sohn und Wiknand, Einwohner (villani) zu Singlis.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Gräfin Hedwig von Ziegenhain.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Franz Nr. 599, Erster Band
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:14 MESZ