Margreth Winckin von Olm gibt auf zu Erbe vor Marx Morsheimer, einem weltlichen Richter zu Mainz, den Herrn Adam Helsinger, Niklaus Holtman und Jost Selbach, Lizentiaten, und Herrn Adam Weiß ("Wissen"), Regenten der Realistenburse zum Schenkenberg in Mainz das Haus und Erbe gen. Laufenberg, zwischen der Burse und dem Haus und Erbe zum Horn - gibt 5 1/2 Schillinge Heller Grundzins dem Stift St. Alban vor Mainz und 2 fl. (zu je 26 Weißgulden) Zins der Pfarrkirche St. Quintin. Zeugen: Peter Scheffer, Niklas Hepler, Schneider. "Vnd geschache dinstags nach dem heiligen palmtag a.d. funffzehenhundert nuntzehen jar" (19.4.1519). Mit Eid besagt vor Herrn Dietrich von Werthoff ("Werttroff"), Domkapitular und Kämmerer zu Mainz, und den Herrn Richtern Reinhard Reichenbacher, Friedrich Apotheker ("Appodecker") und Johann Pfaff, kaiserlicher Rechte Lizentiat. "Publicatum sambstags nach Quasimodogeniti a.d. funffzehenhundert vnd zwantzigk jare".
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Margreth Winckin von Olm gibt auf zu Erbe vor Marx Morsheimer, einem weltlichen Richter zu Mainz, den Herrn Adam Helsinger, Niklaus Holtman und Jost Selbach, Lizentiaten, und Herrn Adam Weiß ("Wissen"), Regenten der Realistenburse zum Schenkenberg in Mainz das Haus und Erbe gen. Laufenberg, zwischen der Burse und dem Haus und Erbe zum Horn - gibt 5 1/2 Schillinge Heller Grundzins dem Stift St. Alban vor Mainz und 2 fl. (zu je 26 Weißgulden) Zins der Pfarrkirche St. Quintin. Zeugen: Peter Scheffer, Niklas Hepler, Schneider. "Vnd geschache dinstags nach dem heiligen palmtag a.d. funffzehenhundert nuntzehen jar" (19.4.1519). Mit Eid besagt vor Herrn Dietrich von Werthoff ("Werttroff"), Domkapitular und Kämmerer zu Mainz, und den Herrn Richtern Reinhard Reichenbacher, Friedrich Apotheker ("Appodecker") und Johann Pfaff, kaiserlicher Rechte Lizentiat. "Publicatum sambstags nach Quasimodogeniti a.d. funffzehenhundert vnd zwantzigk jare".
U / 1520 April 21 / III
Urkundenbestand
Urkundenbestand >> Urkunden (ohne Fotos)
21.04.1520
Universität Mainz
Ausfertigung. Perg. Von den 5 Siegeln sind 1-4 leicht beschädigt.
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 09:30 MESZ