Hans Gyger, Michael Vischer und Klaus Vischer, Untergänger zu Stuttgart (Stuttgarten), entscheiden einen Streit zwischen Vogt, Gericht und Rat dieser Stadt einerseits und Sebastian Welling und Genossen von da andererseits wegen der Gasse oder des Platzes vor Wellings Kelter zwischne derer von Sachsenheim Haus und Hofreite und den neuerdings vom Kloster Bebenhausen erkauften Häusern und Hofstätten nach Verhörung, Klage, Antwort, Rede, Widerrede und verschiedener Briefe dahin, dass jene Gasse dem Welling und Genossen eigentümlich gehören, nach der Stadtmauer zu jedoch stets unverschlossen zu bleiben habe. Dem Urteil inseriert findet sich eine Abschrift der Fertigung von Hiltrud Richin, Cunz Richs Witwe, Bürgerin zu Stuttgart (Stutgarten), als sie dem Fritz Rußbart von da ihren Garten, hinter ihrer Scheuer zwischen des jungen Tümlers Haus und Fritz Schrybers Scheuer einerseits und des Abts von Herrenalb (Alb) und Fritz Rußbarts Stall andererseits gelegen, um 55 Pfund Heller verkauft. Siegler: Stadt Stuttgart; 1416 Dienstag nach sant Ulrichs tag (Juli 11.)
Vollständigen Titel anzeigen
Hans Gyger, Michael Vischer und Klaus Vischer, Untergänger zu Stuttgart (Stuttgarten), entscheiden einen Streit zwischen Vogt, Gericht und Rat dieser Stadt einerseits und Sebastian Welling und Genossen von da andererseits wegen der Gasse oder des Platzes vor Wellings Kelter zwischne derer von Sachsenheim Haus und Hofreite und den neuerdings vom Kloster Bebenhausen erkauften Häusern und Hofstätten nach Verhörung, Klage, Antwort, Rede, Widerrede und verschiedener Briefe dahin, dass jene Gasse dem Welling und Genossen eigentümlich gehören, nach der Stadtmauer zu jedoch stets unverschlossen zu bleiben habe. Dem Urteil inseriert findet sich eine Abschrift der Fertigung von Hiltrud Richin, Cunz Richs Witwe, Bürgerin zu Stuttgart (Stutgarten), als sie dem Fritz Rußbart von da ihren Garten, hinter ihrer Scheuer zwischen des jungen Tümlers Haus und Fritz Schrybers Scheuer einerseits und des Abts von Herrenalb (Alb) und Fritz Rußbarts Stall andererseits gelegen, um 55 Pfund Heller verkauft. Siegler: Stadt Stuttgart; 1416 Dienstag nach sant Ulrichs tag (Juli 11.)
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, {H 102/8 Bd. 213, Bl. 25b}
Bü 231, S. 1384
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 474 Bebenhausen
Bebenhausen >> Besonderer Teil >> Stuttgart
1496 Januar 21 (Dornstag nach sant Sebastians tag)
Urkunden
Aussteller: Gyger, Hans; Vischer, Michael; Vischer, Klaus
Siegler: Vergenhans, Ludwig; Propst zu Stuttgart
Überlieferungsart: Abschrift
Siegler: Vergenhans, Ludwig; Propst zu Stuttgart
Überlieferungsart: Abschrift
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:29 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)
- Altwürttembergisches Archiv (Tektonik)
- Bezirksbehörden des Kirchenguts und der Universität (Tektonik)
- Kloster- und Stiftsgutverwaltungen (Tektonik)
- Bebenhausen (Bestand)
- Besonderer Teil (Gliederung)
- Stuttgart (Gliederung)