Auf die Klage des Konrad von Marburg ('de Marcburg, de Marpurg'), Prokurators der Äbtissin und des Konvents des Klosters Klarenthal, verurteilen die Richter des Mainzer Stuhles Lipmudis, Witwe des Johannes von Trechtingshausen ('Drechtingehusen'), genannt Kelreshals, und deren minderjährige Kinder Crafto, Hennikin und Emricho, vertreten durch Conrad genannt Seldoch als Prokurator, dazu, Äbtissin und Konvent im freien Besitz derjenigen Güter, vor allem Weinberge und Güter, zu Trechtingshausen und Niederheimbach zu belassen, die einst dem Heinrich genannt Kelreshals und seiner Ehefrau Engeldrud gehörten; von diesen Gütern ist der Anteil Heinrichs durch Schenkung an das Kloster gelangt; der Anteil Engeldruds ist nach deren Tode an ihre und Heinrichs eheliche Tochter Beniga gekommen und von dieser bei ihrem Eintritt in das Kloster KlarenthaI, wo sie nach Ablegung der Profeß noch lebt, dem Kloster zugebracht worden; die Angeklagten werden zur Zahlung der Gerichtskosten verurteilt, deren Schätzung vorbehalten wird.

Show full title
Hessisches Hauptstaatsarchiv
Data provider's object view