War Stadt U Stadt Warendorf Urkunden, 0721
War Stadt U Stadt Warendorf Urkunden Stadt Warendorf Urkunden
Stadt Warendorf Urkunden
1636
Regest: Vor Hermann Andreae, fürstl. Münsterschem Richter in der Stadt Warendorf und zum Sassenberg, verkauft Hartlieb Bocksilber an Gerhardt Haerman und Agnes, Eheleute und Bürger zu Warendorf, zwei Gademe in der Langen Fulcken neben einem Hof zwischen Johanns zu Vohrden und der Witwe Bocksilbers Hof und Gadern, so "schnurrecht von der keuffere behausung nach ausweisung eines gesetzten pfals bis auf die Straße neben dem pütze vorbehaltlich von der Windtfelder eine elle breit bis auf den weg nach dem sekret außerhalb des hofs, der der witwe Bocksilvers gadem zugehört" für eine vereinbarte Summe Geld. Pfand: alles bewegliche und unbewegliche Gut, besonders ein Kamp im Froßbahren Felde zwischen Gerhardt Hesselings und der Witwe Hermann Kramers Kämpen.
Ausfertigung - Pergament 26,5 x 31 cm; anhängendes Gerichtssiegel in Holzkapsel, Unterschrift des Gerichtsschreibers Joh. Consbruch. Tag- und Monatsdatum fehlen. Bisher U 182.
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:09 MEZ
Namensnennung 3.0 Deutschland